Gesundheitspolitik

Qualitätsfokussierung gemeinsam umsetzen

Der BVMed sieht im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung "zahlreiche positive Ansätze, um Anreize für eine Qualitätsverbesserung zu schaffen und die Verfahren zur Innovationseinführung zu forcieren", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. "Um die Finanzierung unseres noch immer ausgezeichneten Gesundheitssystems in Deutschland zukunftssicher zu machen, müssen wir die Versorgungsprozesse effizienter gestalten und die Versorgungsqualität weiter verbessern", sagte Schmitt in einer Erklärung zum Jahreswechsel 2013/14.

Der BVMed sieht unter anderem folgende Punkte im Koalitionsvertrag positiv: In der "strategischen Innovationspolitik" wird die Medizintechnik als Leitmarkt genannt, dem "durch den demografischen Wandel eine besondere Bedeutung zukommt". In der Gesundheits- bzw. Versorgungsforschung soll insbesondere die Medizintechnik gefördert werden. Zur Förderung innovativer sektorübergreifender Versorgungsformen und für die Versorgungsforschung wird ein Innovationsfonds in Höhe von 300 Millionen Euro geschaffen. Der Innovationsfonds sollte auch für innovative Medizintechnologien und Versorgungsstudien genutzt werden.

Die Methodenbewertungsverfahren des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) für "Medizinprodukte mit hoher Risikoklasse" sollen "regelmäßig nach spätestens zwei Jahren abgeschlossen" sein. Die Verfahren des G-BA sollen damit deutlich beschleunigt werden. Details auf: www.bvmed.de (Presse).
  • Weitere Artikel zum Thema
  • eHealth-Strategie für Deutschland

    Acht Verbände aus vier Branchen der industriellen Gesundheitswirtschaft - BIO Deutschland, Bitkom, bvitg, BVMed, SPECTARIS, VDGH, vfa und ZVEI - setzen sich gemeinsam für die Entwicklung eines nationalen eHealth-Zielbilds und einer daraus abgeleiteten eHealth-Strategie für Deutschland ein. Weiterlesen

  • MdB Dr. Roy Kühne beim BVMed | "Hilfsmittel-Leistungserbringer müssen in der COVID-19-Krise unterstützt werden"

    "Durch das Herunterfahren der klinischen Versorgungen und die erheblich reduzierte Patientenversorgung in den niedergelassenen Praxen sind die Hilfsmittel-Leistungserbringer erheblich unter Druck geraten", sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Roy Kühne, Berichterstatter seiner Fraktion für den Hilfsmittelbereich, auf dem digitalen "Gesprächskreis Gesundheit" des BVMed am 13. Mai 2020. Er forderte Unterstützungsmaßnahmen für die Hilfsmittel-Leistungserbringer, um die Versorgung der Patienten vor Ort sicherzustellen. Wichtig sei zudem eine klare Ansage, dass planbare Operationen jetzt wieder möglich sind und durchgeführt werden sollten. Weiterlesen

  • COVID-19 | Anhörung zum 2. Bevölkerungsschutzgesetz | BVMed: "Komplexe Medizinprodukte-Lieferketten beachten"

    Der BVMed appelliert im Vorfeld der Anhörung zum Zweiten Bevölkerungsschutzgesetz, auch in Krisenzeiten die marktwirtschaftlichen Prinzipien und die komplexen Lieferketten und Produktionsnetzwerke der MedTech-Branche zu beachten, um Versorgungsengpässe zu vermeiden. "Wichtig ist, dass die komplexen Liefer- und Versorgungsketten unserer Branche nicht durch staatliche Eingriffe wie Beschlagnahme oder Exportbeschränkungen beeinträchtigt werden", so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll. Weiterlesen


©1999 - 2020 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik