Datenschutz

Neuer BVMed-Leitfaden "Datenschutz bei Medizinprodukten" erschienen

Der BVMed hat einen Leitfaden zum Datenschutz speziell für die Hersteller von Medizinprodukten veröffentlicht. Die 28-seitige Broschüre "Datenschutz bei Medizinprodukten" bietet eine praxisgerechte Hilfestellung im Umgang mit personenbezogenen Daten. Sie berücksichtigt die ab Mai 2018 geltenden Änderungen des europäischen und deutschen Datenschutzrechts. Der Leitfaden kann für 6,95 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer und Versandkosten unter www.bvmed.de/datenschutz-broschuere bestellt werden.

Ab dem 25. Mai 2018 gilt in Deutschland die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) unmittelbar. Sie wird aufgrund von "Öffnungsklauseln" um weitere Bestimmungen des geänderten nationalen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG-neu) ergänzt. Die neue BVMed-Broschüre berücksichtigt die neuen bußgeldbewehrten Anforderungen des europäischen und deutschen Datenschutzrechts.

Der Leitfaden enthält eine Erläuterung der grundlegenden Begriffe des Datenschutzrechts und bietet Checklisten und Musterformulierungen für besonders häufig vorkommende Sachverhalte. Zielgruppe des Leitfadens sind neben den im Gesundheitswesen tätigen Juristen insbesondere auch diejenigen Mitarbeiter, die unmittelbar mit Krankenkassen, Angehörigen der Heilberufe und Patienten zusammenarbeiten oder in anderem Zusammenhang Zugang zu personenbezogenen Daten erhalten.
  • Weitere Artikel zum Thema
  • Rechtsunsicherheit beheben! Die Weitergabe von Erhebungsbögen an die Krankenkassen ist nicht mit den Datenschutz-Anforderungen vereinbar

    Die Weitergabe von Patienten-Erhebungsbögen zu Hilfsmittel-Versorgungen an Krankenkassen ist nach Ansicht des Bundesverbandes Medizintechnologie, BVMed, nicht mit den Datenschutz-Anforderungen vereinbar. Experten des BVMed-Fachbereichs „Leistungsrecht für Leistungserbringer“ fordern daher eine Klärung, um die im Markt vorhandene Rechtsunsicherheit bei der Weiterleitung von medizinischen Detaildaten von Versicherten zu Hilfsmittelversorgungen an gesetzliche Krankenkassen im Rahmen von Verträgen nach § 127 Abs. 2 SGB V zu beheben. Weiterlesen

  • eCommerce-Konferenz von MedInform: "Valide Stammdaten sind das digitale Blut"

    Daten sind der Treibstoff der digitalen Entwicklung auch in der Gesundheitswirtschaft. Dabei ist eine gute Qualität der Stammdaten eines Unternehmens die Voraussetzung für optimierte, automatisierte Geschäftsprozesse. Das verdeutlichten die Experten der 20. eCommerce-Konferenz am 21. Februar 2018 in Düsseldorf. "Geschäftserfolge beruhen künftig auf sauber gepflegten Stammdaten", betonte der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan. Die MedTech-Unternehmen müssten dabei aus ihren Daten selbst digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Weiterlesen

  • "Gelungenes Entlassmanagement kann ein Marketingfaktor sein"

    Experten der Leistungserbringer-Seite, von Krankenhäusern und Kassen diskutierten am 20. Februar 2018 in Berlin die Anforderungen an ein rechtskonformes und erfolgreiches Entlassmanagement von Patienten aus der Klinik in die ambulante Versorgung. Der Rahmenvertrag ist seit dem 1. Oktober 2017 in Kraft, an vielen Stellen treten im praktischen Alltag jedoch Unklarheiten auf. Welcher Patient benötigt ein adäquates Entlassmanagement? Wer hat wie mit wem zu kommunizieren? Welchen zusätzlichen Aufwand bedeutet ein erfolgreiches Entlassmanagement für das Klinikpersonal? Unklarheit besteht außerdem, wie die Anschlussversorgung bspw. mit Hilfsmitteln organisiert wird – und wer dabei eingebunden werden kann. Weiterlesen


©1999 - 2018 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik