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Verfalldatum beim Verbandkasten beachten: Sterile Inhaltsteile rechtzeitig tauschen

Autofahren wird immer teurer – insbesondere die hohen Kraftstoffpreise belasten das Budget vieler privater Kfz-Halter. Ein kleiner, eher unauffälliger „Passagier“ im Kofferraum sollte allerdings von Einsparversuchen verschont bleiben: der Verbandkasten. Um seine Aufgabe als mobiler Lebensretter jederzeit ohne Einschränkungen erfüllen zu können, muss er regelmäßig geprüft werden: Ist noch alles drin? Sind die sterilen Inhaltsteile wirklich noch steril verpackt? Ist ihr Verfalldatum überschritten? Beim Austausch empfiehlt es sich zudem, auf die Qualität der im Extremfall lebensrettenden Bestandteile zu achten. Darauf macht der Fachbereich „Erste Hilfe“ im Bundesverband Medizintechnologie, BVMed, aufmerksam.

Jeder Besuch an der Tankstelle macht deutlich, wie stark die Kosten für das Autofahren in den vergangenen Jahren gestiegen sind. Auf Kraftstoff kann man nicht verzichten – umso verständlicher der Versuch, den Rotstift bei anderen Kostenfaktoren rund um das Auto anzusetzen. Gut vorstellbar, dass dem auch selten verwendete Requisiten wie Verbandkästen zum Opfer fallen: „Der tut’s noch!“, denkt sich wahrscheinlich so mancher Autofahrer beim Anblick des Erste-Hilfe-Produkts. Aber der äußere Eindruck kann täuschen. Nur die Prüfung des auf den Verpackungen angegebenen Verfalldatums bringt letztlich Sicherheit – auf die sich jeder Verkehrsteilnehmer verlassen möchte, wenn er oder sie in die Situation kommt, selbst Erste Hilfe leisten oder in Anspruch nehmen zu müssen.

Ob der gesetzlich vorgeschriebene Verbandkasten im eigenen Auto oder Motorrad noch seinen Zweck erfüllt, lässt sich schnell und einfach herausfinden: Alle keimfreien Inhaltsteile haben ein Verfalldatum außen auf der Verpackung. Sollte dieses – üblicherweise nach Ablauf einer Frist von mindestens fünf Jahren – überschritten sein, verfällt die Herstellergarantie für die Sterilität der Kompressen und Verbände. Danach wäre die sterile Erstversorgung offener Wunden nicht länger sichergestellt. Für den leichteren Austausch der abgelaufenen Produkte bieten die meisten deutschen Hersteller entsprechende Sets an. Sind auch die übrigen Materialien laut Inhaltsübersicht nicht mehr vollzählig oder in die Jahre gekommen, empfiehlt sich die Anschaffung eines hochwertigen neuen Erste-Hilfe-Kastens.

Wie bei vielen anderen Konsumartikeln steigt auch bei Kfz-Verbandkästen das Angebot sehr kostengünstiger, in Billiglohnländern produzierter Massenware. Hier lohnt ebenfalls ein genauer Blick: Ist die DIN-Norm 13164 angegeben? Haben die Inhaltsteile ein Verfalldatum? Ist der Kasten vollständig? Wer sich bei der Erstversorgung an einem Unfallort hundertprozentig auf die Qualität der Inhaltsteile im Verbandkasten verlassen will, ist mit einem Markenprodukt aus deutscher Herstellung stets bestens beraten.

Weitere Informationen zum Thema gibt es auf den BVMed-Webseiten unter:
www.bvmed.de/themen/Verbandkasten.

Digitales Bildmaterial befindet sicht unter:
www.bvmed.de/bilderpool/Produkte/bilder_erste_hilfe.
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