Hörgeräteversorgung

Neues Video erklärt den verkürzten Versorgungsweg bei Hörgeräten

Der BVMed-Fachbereich "Verkürzter Versorgungsweg" informiert mit einem neuen Erklärvideo über die arbeitsteilige Hörgeräteversorgung von HNO-Arzt und Akustiker. Der Film erläutert die einzelnen Schritte der Hörgeräte-Versorgung und klärt die betroffenen Patienten über den alternativen Versorgungsweg zur klassischen Hörgeräteversorgung auf. Wichtig ist den BVMed-Unternehmen dabei die Einhaltung der Qualitätsstandards, die von der Qualitätsinitiative "Verkürzter Versorgungsweg" (QVV) definiert wurden. Das Video kann unter www.bvmed.de/qvv-film abgerufen werden. Mehr Informationen zur QVV gibt es unter www.bvmed.de/qvv.

In einem ersten Schritt bringt der Besuch beim HNO-Arzt Klarheit, ob ein individuell festgestellter Hörverlust medizinische Gründe hat. Dazu werden verschiedene Untersuchungen durchgeführt und eine Diagnose gestellt. Nach freier Entscheidung für die Hörsystemversorgung über den HNO-Arzt und der Genehmigung der Hörsystemversorgung durch die Krankenkasse erfolgen eine ausführliche Beratung und die Bestellung der Hörsysteme nach Patientenwunsch. Die Abdrucknahme erfolgt ebenfalls direkt in der Praxis. Produziert wird das System in einem Hörakustik-Meisterbetrieb, der die gewünschten Hörsysteme gemäß der audiologischen Messdaten anpasst. Nach Versand der voreingestellten Hörgeräte erfolgt die Übergabe und Einweisung in die Hörgeräte in der HNO-Praxis.

Sollten Feinjustierungen der Hörsysteme während der Probezeit oder auch während der Tragedauer notwendig sein, erfolgen diese beim HNO-Arzt unter Anwesenheit eines Hörakustikermeisters im Online-Verfahren. Bestätigt der Patient nach erfolgreicher Probezeit die Zufriedenheit mit der Hörsystemversorgung, kontrolliert der HNO-Arzt abschließend den Hörerfolg. Die HNO-Praxis bleibt langfristig Ansprechpartner für die Patienten.
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