Medizinprodukteverordnung

MedInform-Konferenz zur neuen EU-Medizinprodukte-Verordnung am 14. April 2016 in Bonn

Mit der Umsetzung der europäischen Medizinprodukte-Verordnung (Medical Device Regulation – MDR) in der industriellen Praxis beschäftigt sich die MedInform-Konferenz "Aktuelle Entwicklungen im Medizinprodukterecht" am 14. April 2016 in Bonn. Neben dem Stand des MDR-Rechtsetzungsverfahrens geht es vor allem um Tipps zur Vorbereitung auf das neue Recht und zu seiner Umsetzung im Unternehmen. Weitere Themen sind ein Leitfaden zur Durchführung unangekündigter Audits (UAAs) sowie aktuelle nationale Rechtsentwicklungen im Bereich der Medizinprodukte. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Programm und Anmeldung unter: www.bvmed.de/events.

Hintergrund der Konferenz ist, dass das am 26. September 2012 eingeleitete EU-Rechtsetzungsverfahren zur MDR in diesem Jahr vor der Verabschiedung steht. Die neue EU-Verordnung wird, anders als die drei bislang geltenden EU-Medizinprodukte-Richtlinien, ohne nationale Umsetzung unmittelbar gelten. Hersteller und andere Wirtschaftsbeteiligte, Benannte Stellen und Behörden sind daher gefordert, sich zeitnah auf das neue Recht für das Inverkehrbringen und die Inbetriebnahme von Medizinprodukten vorzubereiten. Die Veranstaltung bietet Anleitungen, wie diese Vorbereitung praxisgerecht erfolgen kann.

Referenten der MedInform-Konferenz sind der Berater Dr. Peter Curle von Ernst & Young, Dr. Angela Graf vom Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller, Hans-Heiner Junker vom TÜV SÜD Product Service, Barbara Lengert von Johnson & Johnson Medical, Esther Steinhauer vom Bundesgesundheitsministerium sowie Dr. Joachim Wilke von Medtronic. Moderiert wird die Konferenz von BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt.
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