Aufbereitung

Konferenz zur Wiederverwendung von Medizinprodukten am 14. September 2016 in Düsseldorf

Was ändert sich durch die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung für Hersteller und Anwender bei der Wiederverwendung von Medizinprodukten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der MedInform-Konferenz "Wiederverwendung von Medizinprodukten - Die neuen Anforderungen aus der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR)" am 14. September 2016 in Düsseldorf. Vertreter des Bundesgesundheitsministeriums, der Hersteller, Aufbereiter und medizinischer Einrichtungen werden ihre Sicht der Dinge darstellen und diskutieren. MedInform ist der Informations- und Seminarservice des BVMed. Programm und Anmeldung unter: www.bvmed.de/events.

Zum Hintergrund: Seit vielen Jahren wird über eine mangelnde Patientensicherheit bei der Wiederverwendung von Medizinprodukten geklagt. Insbesondere die Aufbereitung und Wiederverwendung von medizinischen Einmalprodukten gilt vielen bis heute als nicht verantwortbar. In Deutschland ist die Wiederverwendung von Einmalprodukten unter Beachtung der KRINKO-Empfehlungen über die Aufbereitung von Medizinprodukten erlaubt. In anderen Ländern reichen die Regelungen bis zum Verbot. Die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) regelt die Aufbereitung von Einmalprodukten und gibt Spielraum für schärfere nationale Regelungen. Details dazu wollen die Experten in Düsseldorf diskutieren.

Referenten der Konferenz sind unter anderem Dr. Katrin Westphal vom Bundesgesundheitsministerium, Prof. Dr. Hans-Martin Seipp von der Technischen Hochschule Mittelhessen, Marc Schreiner von der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Dr. Gerhard M. Sontheimer von Vanguard, Peter Schröer und Alexander Behring von Johnson & Johnson Medical sowie Dr. Gerhard Kirmse von Aesculap.
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