Gesundheitspolitik

Gratulationsschreiben an Schmidt und Schaich-Walch: BVMed für gesundheitspolitische Gesprächsrunden unter Beteiligung der Industrie

In einem Gratulationsschreiben an die neue Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt hat der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) die Absicht begrüßt, bald Gespräche mit allen beteiligten Gruppen im Gesundheitswesen führen zu wollen. Dies hatte Frau Schmidt in einer ersten Stellungnahme angekündigt.

"Wir freuen uns darauf, Sie bei dieser Gelegenheit persönlich kennen zu lernen und Positionen zur strukturellen Weiterentwicklung bzw. Neuausrichtung der Gesundheitspolitik auszutauschen. Der BVMed ist gerne bereit, sich an den gesundheitspolitischen Gesprächsrunden mit den Verbänden konstruktiv zu beteiligen", so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.

In seinem Schreiben an die neue Parlamentarische Staatssekreträrin Gudrun Schaich-Walch gab der BVMed der Hoffnung Ausdruck, die bisherige gute, konstruktive und harmonische Zusammenarbeit mit der SPD-Gesundheitsexpertin fortzusetzen.

In einer ersten Stellungnahme zum Amtswechsel hatte der BVMed vergangene Woche betont, dass er sich vor allem eine Abkehr von der einnahmenorientierten Ausgabenpolitik und sektoralen Budgetierung im Gesundheitswesen erhoffe. Mehr Transparenz und eine stärkere Beteiligung der betroffenen Gruppen müssten die Grundlagen der notwendigen strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen sein. Die Industrie sei bereit, sich an diesem Dialog konstruktiv zu beteiligen (siehe BVMed-Pressemeldung 3/01 vom 10. Januar 2001).
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