Palliativversorgung

BVMed-Newsletter "MedTech ambulant" informiert über die Versorgung von Palliativpatienten

Über die Versorgung von Palliativpatienten im Rahmen der "Spezialisierten ambulanten Palliativversorgung" (SAPV) informiert der neue BVMed-Newsletter "MedTech ambulant". Der Newsletter erläutert die entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) und die Verordnung von Hilfsmitteln, Verbandmitteln und künstlicher Ernährung im Rahmen der SAPV. Die "MedTech ambulant"-Newsletter können unter www.bvmed.de/medtech-ambulant abgerufen werden.

Mit dem Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der Gesetzlichen Krankenversicherung wurden im Jahr 2007 die Regelungen für die SAPV eingeführt. Diese Versorgungsform befindet sich außerhalb des Kollektivvertrages. "Anders als die allgemeine ambulante Palliativversorgung (AAPV), gehört die SAPV nicht zur vertragsärztlichen Versorgung nach § 73 SGB V, sondern ist als eigene Leistung ausgestaltet, die auch die ärztliche Versorgung umfassen kann", erläutert der BVMed-Newsletter.

Die Krankenkassen können über die SAPV mit geeigneten Pflegeeinrichtungen oder speziellen, interdisziplinär zusammengesetzten ambulanten PalliativeCare-Teams Verträge abschließen. Grundlage dafür sind die G-BA-Richtlinien. In den Verträgen werden die Leistungen zu sächlichen und personellen Anforderungen an den Leistungserbringer, Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Fortbildung, sowie Maßstäbe für eine bedarfsgerechte SAPV festgelegt. Geeignete Leistungserbringer haben grundsätzlich einen gesetzlichen Anspruch auf Abschluss von Verträgen, da die Krankenkassen einen Sicherstellungsanspruch für diese Leistungen haben. Als bedarfsgerecht wird ein PalliativeCare-Team pro 250.000 Einwohner empfohlen.

Weitere Informationen unter www.bvmed.de/palliativversorgung.
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