Gesundheitspolitik

BVMed-Geschäftsstelle jetzt in Berlin: "Gesundheitspolitische Aktivitäten werden weiter ausgebaut"

Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat in dieser Woche seine Geschäftsstelle in Berlin eröffnet. Der langjährige Verbandsstandort Wiesbaden wurde damit geschlossen. Mit dem Umzug der kompletten Geschäftsstelle nach Berlin will der BVMed unter anderem seine gesundheitspolitischen Aktivitäten weiter ausbauen.

"Mit der Präsenz in Berlin wollen wir vor Ort unser Angebot weiter stärken, die Politik bei den kommenden gesundheitspolitischen Herausforderungen aktiv zu unterstützen. Wir wollen uns noch besser für eine optimale Versorgung der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigen Medizinprodukten einsetzen und damit für die Verbesserung der Gesundheit und Lebensqualität der Menschen beitragen", so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.

Die neue Adresse des BVMed lautet ab sofort:

BVMed – Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstraße 29 b
10117 Berlin
Tel.: (030) 246 255-0
Fax: (030) 246 255-99

Die BVMed-Geschäftsstelle in Berlin wird künftig aus sechs Bereichen bestehen: Recht, Verbraucherschutz, Gesundheitspolitik, Krankenversicherungsrecht, Homecare und Kommunikation/Presse. Eine jeweils aktuelle Übersicht über die Geschäftsstelle befindet sich im Internet.

Durch die nunmehr von der Mitgliederversammlung des "bundesverbandes homecare" (bvhc) beschlossene Integration in den BVMed werden die Arbeitsgremien des Bundesverbandes Medizintechnologie ebenfalls ausgeweitet. Über eine entsprechende Satzungsänderung durch die Vollintegration des bvhc wird der BVMed auf einer außerordentlichen BVMed-Mitgliederversammlung am 25. September 2001 in Berlin befinden.

Erste Aktvitäten am neuen Standort nach der Sommerpause werden – neben den regelmäßig stattfindenden Parlamentarischen Gesprächsabenden und der Mitgliederversammlung – folgende Veranstaltungen sein:

- Eröffnung der Kunstausstellung "Patienten treffen Künstler"
am 25. September 2001 im Hackeschen Markt
- "Innovationskongress Medizintechnologien"
am 26. September 2001 im Hilton Hotel Berlin
  • Weitere Artikel zum Thema
  • BVMed: "Medizintechnischer Fortschritt muss im ambulanten Bereich schneller eingeführt werden"

    Medizintechnische Verfahren im Krankenhaus, die zunehmend im ambulanten Bereich erbracht werden können, müssen künftig schneller in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) aufgenommen werden. Das fordert der BVMed in seiner Stellungnahme zum Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG). "Krankenkassen verweigern beispielsweise bei Ereignisrekordern zum Monitoring des Herzrhythmus von Risikopatienten die stationäre Vergütung, da die Leistung ambulant erbracht werden kann. Eine ambulante Vergütung liegt aber noch nicht vor. Die überlangen Verfahrenszeiten zur Aufnahme in den EBM führen somit zu Versorgungslücken für die Patienten. In solchen Fällen sollte die Methodenbewertung für den ambulanten Bereich entfallen, wenn das Verfahren bereits im stationären Bereich etabliert ist", sagte BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt im Vorfeld der Anhörung zum TSVG-Regierungsentwurf am 16. Januar 2019. Weiterlesen

  • eHealth-Standort Deutschland: 2019 ist Jahr der Weichenstellungen

    Deutschland soll zum Vorreiter bei der digitalen Gesundheit werden. Dafür engagieren sich acht Fachverbände der industriellen Gesundheitswirtschaft. Damit die Aufholjagd gelingt, braucht es jedoch eine gemeinsame Richtung der Akteure – ein eHealth-Zielbild – und politische Koordination. Darauf hinzuwirken war Ziel eines Diskussionsabends zwischen Politik und Branchenvertretern am 13. Dezember 2018 in Berlin, veranstaltet von BIO Deutschland, Bitkom, Bundesverband Gesundheits-IT, BVMed, SPECTARIS, VDGH, vfa und ZVEI. Weiterlesen

  • Strategieprozess Medizintechnik braucht Neustart

    Der BVMed spricht sich zum Jahreswechsel 2018/19 dafür aus, umgehend den im Koalitionsvertrag vorgesehenen Strategieprozesses Medizintechnik auf hoher politischer Ebene zu starten. Damit soll erreicht werden, Forschungsergebnisse schneller in die Versorgungspraxis zu überführen und den Patienten den medizintechnischen Fortschritt zeitnah zur Verfügung stellen zu können. Weiterlesen


©1999 - 2019 BVMed e.V., Berlin – Portal für Medizintechnik