Medizinprodukteindustrie

Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2022

Die Medizintechnik-Branche beschäftigt in Deutschland über 250.000 Menschen und investiert rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Der Gesamtumsatz der Branche liegt bei über 36 Milliarden Euro, die Exportquote bei 66 Prozent. Dabei sind 93 Prozent der MedTech-Unternehmen KMU.

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Wie ist die aktuelle Lage der Medizintechnik-Branche?

Der BVMed führte bei seinen Mitgliedsunternehmen im August und September 2022 eine umfassende Online-Befragung mit insgesamt 25 Fragen durch. Von den angeschriebenen 240 BVMed-Mitgliedern haben sich 120 Unternehmen beteiligt, darunter alle größeren Hersteller von Medizinprodukten aus Deutschland und den USA. Das ist eine sehr gute Beteiligungsquote von 50 Prozent.

An der BVMed-Umfrage nahmen zu 68 Prozent Hersteller, zu 21 Prozent Handelsunternehmen, zu 6 Prozent Zulieferer sowie zu 5 Prozent Hilfsmittel-Leistungserbringer und Homecare-Unternehmen teil.

Die Unternehmen, welche sich an der Umfrage beteiligten, haben ihren Hauptsitz zu 69 Prozent in Deutschland, zu 18 Prozent in den USA und zu 12 Prozent im europäischen Ausland – darunter 6 Prozent in Frankreich.

Bei den von den Unternehmen vertretenen Produktbereichen handelt es sich um Implantate (40 Prozent), Verbandmittel bzw. Produkte zur Wundversorgung (36 Prozent), medizinische Geräte (35 Prozent), OP-Produkte bzw. OP-Sets (29 Prozent), Hilfsmittel (28 Prozent), medizinische Schutzausrüstung, Desinfektionsmittel und Beatmungsprodukte (13 Prozent), Sprechstunden- und Praxisbedarf (13 Prozent), Dienstleistungen bzw. Homecare-Versorgungen (12 Prozent), digitale Medizinprodukte (11 Prozent), Zulieferprodukte (8 Prozent) sowie technologische Lösungen und KI (5 Prozent).

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Die wichtigsten Ergebnisse:

1. Die Gewinne der MedTech-Branche werden 2022 aufgrund der dramatischen Kostensteigerungen insgesamt zurückgehen. Nur 11 Prozent der MedTech-Unternehmen, die sich an der BVMed-Herbstumfrage beteiligten, erwarten in diesem Jahr Gewinnsteigerungen. 62 Prozent gehen von einer Verschlechterung der Gewinnsituation aus. Dennoch schaffen die Unternehmen neue Arbeitsplätze und investieren in Produktionsstandorte. Die Umsatzentwicklung zeigt sich mit einem Plus von 3,3 Prozent gegenüber den Corona-Krisenjahren leicht erholt. Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 3,5 Prozent nur knapp besser als die Inlandsentwicklung ab.

2. Stärkste Faktoren für die Gewinneinbrüche sind die dramatisch steigenden Transport-, Rohstoff- und Energiekosten. Hinzu kommen Probleme bei Zulieferern und Lieferketten, steigende Lohnkosten sowie zusätzliche Kosten durch die MDR-Implementierung. 80 Prozent der MedTech-Unternehmen fordern daher einen pragmatischen Umgang des MDR-Systems mit Bestandsprodukten.

3. Die Kostensteigerungen und bürokratischen Hemmnisse durch die MDR führen zudem zu einem Rückgang der Innovationsdynamik der Branche. Aufgrund der MDR-Probleme und der erheblichen Kostensteigerungen ist der Innovationsklima-Index der MedTech-Branche mit 3,6 auf einer Zehnerskala auf einem Tiefstwert. Das zeigt die Dramatik der Herausforderungen für die KMU-geprägte MedTech-Branche in Deutschland auf.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Umsatzergebnis und Gewinnentwicklung nach den Lockdowns leicht erholt

61 Prozent der befragten MedTech-Unternehmen rechnen in diesem Jahr mit einem besseren Umsatzergebnis in Deutschland als im Vorjahr. Das ist ein leicht besseres Ergebnis als im Vorjahr (57 Prozent) und deutlich besser als im ersten Corona-Krisenjahr (24 Prozent) – reicht aber noch nicht an die Werte vor der Coronapandemie heran (2019: 70 Prozent | 2018: 78 Prozent).

Von einem Umsatzrückgang gehen immer noch 21 Prozent der befragten Unternehmen aus. Bei 10 Prozent sind die Umsatzrückgänge sogar im zweistelligen Bereich. Das zeigt, dass einzelne Bereiche der MedTech-Branche noch immer sehr stark von der Coronakrise betroffen sind, beispielsweise der Bereich der elektiven Eingriffe.

Aus den gewichteten Umsatzangaben der BVMed-Unternehmen ergibt sich im deutschen Markt ein durchschnittlicher Umsatzanstieg von 3,3 Prozent gegenüber den beiden schlechteren Vorjahren. Die Branche zeigt sich damit leicht erholt.

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Die erwartete weltweite Umsatzentwicklung schneidet mit einem Plus von 3,5 Prozent nur knapp besser als die Inlandsentwicklung ab. In den Jahren vor der Coronakrise lag das internationale Wachstum der Unternehmen immer deutlich über dem Inlandsergebnis.

Aufgrund der dramatischen Kostensteigerungen werden die Gewinne der Unternehmen dagegen zurückgehen. Nur noch 11 Prozent der MedTech-Unternehmen erwarten in diesem Jahr Gewinnsteigerungen. 62 Prozent gehen von einer Verschlechterung der Gewinnsituation aus. Im Vorjahr waren es 42 Prozent.

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Stärkste Faktoren für die Gewinneinbrüche sind die steigenden Transportkosten (78 Prozent), die steigenden Rohstoffpreise (72 Prozent) sowie die steigenden Energiepreise (68 Prozent). Fast zwei Drittel der Unternehmen haben Probleme bei Zulieferern und Lieferketten (64 Prozent) sowie mit den steigenden Kosten durch die MDR-Implementierung zu kämpfen (63 Prozent). Hinzu kommen steigende Lohnkosten (43 Prozent) und weniger Fallzahlen durch die Verschiebung elektiver Eingriffe (41 Prozent). 15 Prozent der BVMed-Unternehmen, die sich an der Umfrage beteiligten, sind vom Chipmangel betroffen.

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Trotz des erheblichen Drucks auf die Branche erhöhen über ein Viertel der Unternehmen auch in diesem Jahr ihre Investitionen am Produktionsstandort Deutschland (26 Prozent). Bei 46 Prozent bleibt die Höhe der Investitionen unverändert.

Die Situation der Forschungsausgaben sieht dagegen anders aus. Nur noch 18 Prozent der befragten BVMed-Unternehmen können ihre Forschungsausgaben gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Bei 43 Prozent bleiben die Forschungsausgaben unverändert.

Die Zahl der Arbeitsplätze steigt trotz Krise

Trotz der multiplen Krisen und dramatisch steigenden Kosten schafft die Medizintechnik-Branche in Deutschland weiter zusätzliche Arbeitsplätze. 40 Prozent der Unternehmen, die sich an der BVMed-Herbstumfrage 2022 beteiligten, erhöhen die Zahl der Mitarbeiter:innen gegenüber dem Vorjahr (2021: 38 Prozent), 43 Prozent halten die Zahl der Stellen stabil. Nur 12 Prozent der Unternehmen sind gezwungen, in diesem Jahr Personal abzubauen. Die Medizinprodukte-Branche beschäftigt in Deutschland insgesamt mehr als 250.000 Menschen. Die Beschäftigtenzahlen sind in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

Die Berufsaussichten für Fachkräfte in der MedTech-Branche sind damit nach wie vor ausgezeichnet. 92 Prozent der Unternehmen halten die Berufsaussichten für unverändert gut bzw. besser (Vorjahr: 84 Prozent). Gesucht werden vor allem Ingenieur:innen (37 Prozent), Naturwissenschaftler:innen (32 Prozent), Medizintechniker:innen (25 Prozent), Informatiker:innen (24 Prozent) und Pflegekräfte (19 Prozent).

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Personal suchen die MedTech-Unternehmen in Deutschland vor allem in den Bereichen Vertrieb (63 Prozent), Produktion (38 Prozent), Regulatory Affairs (37 Prozent), Qualitätsmanagement (34 Prozent) und Marketing (30 Prozent). Die Auswirkungen des Fachkräftemangels sind dabei auch in der Medizintechnik stark spürbar. So geben 53 Prozent der Unternehmen an, dass sie Probleme haben, die offenen Stellen im Vertrieb zu besetzen. Auch für die Bereiche Regulatory Affairs (38 Prozent) und Qualitätsmanagement (35 Prozent) sind die Werte sehr hoch.

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Stärken des MedTech-Standorts Deutschland leiden

Als große Stärken des Standorts Deutschland nennen die befragten MedTech-Unternehmen vor allem die gut ausgebildeten Fachkräfte (68 Prozent) sowie die gute Infrastruktur, beispielsweise die Verkehrswege (64 Prozent). Die Werte sind aufgrund der Krisenauswirkungen mit steigenden Kosten und des spürbaren Fachkräftemangels aber um über 10 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Häufig genannte Stärken sind zudem das hohe Versorgungsniveau der Patient:innen (36 Prozent) und gut ausgebildete Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen (27 Prozent).

Wie in den Vorjahren finden sich die Forschungsbedingungen in Deutschland am Ende der Liste wieder. Nur 8 Prozent nennen die klinische Forschung und 7 Prozent die Forschungsförderung als Stärke des Standorts Deutschland. Nur 4 Prozent nennen das Fast-Track-Verfahren bei den digitalen Gesundheitsanwendungen (DiGA) als Stärke. Die Unternehmen vermissen hier die Ausweitung auf die höheren Medizinprodukte-Klassen IIb und III.

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Steigende Kosten und MDR hemmen die MedTech-Entwicklung

Bei den größten Hemmnissen für die Unternehmensentwicklung in der deutschen Medizintechnik sind 2022 zu den zuvor dominierenden MDR-Themen die dramatischen Kostensteigerungen hinzugekommen. Mehr als zwei Drittel der Unternehmen nennen die steigenden Transportkosten (71 Prozent), die steigenden Rohstoffkosten (69 Prozent) sowie die steigenden Energiepreise (68 Prozent) als größtes Hemmnis. Weitere Faktoren sind der zunehmende Fachkräftemangel (67 Prozent) und Unsicherheiten bei Zulieferern und Lieferketten (65 Prozent).

Die Hemmnisse durch die EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR) bleiben ein vor allem für KMU beherrschendes Thema. So sehen 68 Prozent der befragten BVMed-Unternehmen die steigenden Kosten und gebundenen Ressourcen durch die MDR als großes Hindernis für die künftige Entwicklung der Medizintechnologie-Branche an. Weitere Faktoren sind der Innovationsstopp durch die MDR (58 Prozent) sowie der verzögerte Markteintritt neuer Produkte durch die stark gestiegenen regulatorischen Anforderungen. Fast die Hälfte der Unternehmen hat mit Ressourcendefiziten bei den Benannten Stellen zu kämpfen (46 Prozent).

Gesundheitspolitische Forderungen: MDR vereinfachen

Bei den gesundheitspolitischen Forderungen der Branche stehen nach wie vor MDR-bezogene Themen klar an der Spitze. 80 Prozent der MedTech-Unternehmen fordern einen pragmatischen Umgang des MDR-Systems mit Bestandsprodukten – beispielsweise durch Anerkennung klinischer Praxis und Registerdaten sowie Zertifikaten unter Auflagen. 60 Prozent wünschen sich den Ausbau der Kapazitäten bzw. Ressourcen der Benannten Stellen. 49 Prozent sprechen sich für eine Verschiebung der MDR-Übergangsperiode aus.

Neben dem vorherrschenden Thema MDR stehen auf der gesundheitspolitischen Agenda eine Verkürzung der Dauer der Bewertungsverfahren (33 Prozent), eine generell ermäßigte Mehrwertsteuer für Medizinprodukte (32 Prozent) sowie eine aktive Beteiligung der Industrie und mehr Transparenz der Prozesse des Gemeinsamen Bundesausschusses, G-BA (30 Prozent).

Innovationsklima-Index auf dem absoluten Tiefpunkt

Auf einer Skala von 0 (sehr schlecht) bis 10 (sehr gut) bewerten die Unternehmen das Innovationsklima für Medizintechnik in Deutschland im Durchschnitt nur noch mit 3,6. Das ist seit Erhebung des Indexes 2012 der absolute Tiefstwert und zeigt die Dramatik der Herausforderungen für die KMU-geprägte MedTech-Branche in Deutschland auf.

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Als innovativste Forschungsbereiche schätzen die Unternehmen die Kardiologie (32 Prozent), Onkologie und Diagnostik (jeweils 23 Prozent), Neurologie (16 Prozent) sowie Chirurgie (11 Prozent) ein.

Als innovativste Forschungsbereiche schätzen die Unternehmen die Kardiologie (32 Prozent), Onkologie und Diagnostik (jeweils 23 Prozent), Neurologie (16 Prozent) sowie Chirurgie (11 Prozent) ein.


Digitaler Wandel schreitet voran

Bei der Nutzung digitaler Lösungen in den Unternehmen der MedTech-Branche werden digitale Prozessoptimierungen in verschiedenen Unternehmensbereichen wie Vertrieb, Produktion sowie Einkauf am häufigsten genannt (66 Prozent). Es folgen Vernetzung bzw. Kommunikation mit Kunden und anderen relevanten Zielgruppen (57 Prozent), elektronische Abrechnungen bzw. eInvoicing (38 Prozent) sowie elektronische Beschaffungsprozesse bzw. eProcurement (35 Prozent). Immerhin 20 Prozent der befragten BVMed-Unternehmen bieten telemedizinische Dienstleistungen an. Vor der Coronakrise waren dies lediglich 9 Prozent.

Das größte Potenzial bei den digitalen Technologien sehen die Unternehmen in Datenanalysen bzw. „Business Intelligence“ sowie Big- und Smart-Data-Anwendungen (jeweils 39 Prozent), medizinische Apps und digitale Gesundheitsanwendungen (26 Prozent) sowie Cloud-Technologien und Therapieüberwachung (jeweils 23 Prozent).

39 Prozent der MedTech-Unternehmen arbeiten für die Entwicklung digitaler Lösungen bereits mit Start-ups zusammen. Im Vorjahr waren es lediglich 30 Prozent.

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Ausblick

Die MedTech-Branche hat sich als innovative Branche und in der COVID-19-Krise als verlässliche Partnerin gezeigt, die wesentlich zur Bekämpfung der Pandemie beitragen konnte. Zudem ist die Branche mit über 250.000 Beschäftigen und einem Gesamtumsatz von jährlich über 36 Milliarden Euro in Deutschland ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor. Die Mitgliedsunternehmen des BVMed sind sich ihrer Verantwortung in diesen gesamtwirtschaftlich und geopolitisch angespannten Zeiten bewusst. Es ist ihr Bestreben, eine zuverlässige Versorgung mit medizintechnischen Lösungen und Produkten in Deutschland auch in Zukunft zu gewährleisten.

Die COVID-19-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die globalen Lieferketten und die Herstellungskosten stark beeinträchtigt. Die Medizintechnik-Branche kämpft mit steigenden Kosten und ist gleichzeitig im streng regulierten Markt tätig. Es gibt oft gesetzliche Regelungen und langfristige vertragliche Bindungen, die das Handeln der Unternehmen noch erschweren.

Angesichts der inflationären Kostensteigerungen und des systemischen Kostendrucks benötigt die MedTech-Branche kurz-, mittel und langfristige Maßnahmen und Mechanismen zur Bewältigung der Herausforderungen, um die Versorgungssicherheit der Menschen mit unentbehrlichen Medizinprodukten sicherzustellen.

Deutschland braucht eine forschungsstarke, leistungsfähige, wirtschaftlich gesunde und international wettbewerbsfähige Medizintechnik-Branche. Die Unternehmen der Medizintechnologie im BVMed erwarten von der Bundesregierung entscheidende Weichenstellungen für die im Koalitionsvertrag angekündigte Stärkung des Medizintechnik-Standorts Deutschland und die Entlastung der Unternehmen von starker Bürokratie.

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