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Untersuchung vor einer Katarakt-Operation

Mehr als 60 Prozent der Menschen in Deutschland leiden unter Fehlsichtigkeit. Mit zunehmendem Alter lässt zudem die Sehkraft nach. Ab dem 60. Lebensjahr kommt häufig eine weitere, besonders gravierende Begleiterscheinung des normalen Alterungsprozesses hinzu, der „Graue Star“ (medizinisch: Katarakt), der langsam zur Eintrübung der Linse führt. Moderne Medizintechnologien wie künstliche Linsen (Intraokularlinsen) bei Grauem Star oder Lasertechnologien bei Fehlsichtigkeit helfen, die Sehkraft wieder herzustellen.
Bei einer Katarakt-Operation wird über einen winzigen Schnitt (weniger als 3 mm) die natürliche Linse in ihrem Kapselsack verflüssigt und entfernt und eine neue Linse eingesetzt. Bei Katarakt-Operationen werden in der Regel Standardlinsen mit einer Stärke zur Korrektur der Fernsicht verwendet. Einen großen Gewinn an Lebensqualität ermöglichen Intraokularlinsen mit Zusatznutzen, wie z.B. Multifokallinsen: Sie ahmen die Funktion der natürlichen Linse nach und liefern scharfe Bilder in Nähe und Ferne.

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