Lage der Branche

Standort Deutschland

Die größten Stärken des Standorts Deutschland sind nach den Ergebnissen der BVMed-Herbstumfrage 2021 vor allem die gut ausgebildeten Fachkräfte sowie die gute Infrastruktur, beispielsweise die Verkehrswege (jeweils 77 Prozent). Häufig genannte Stärken sind zudem das hohe Versorgungsniveau der Patient:innen (57 Prozent), gut ausgebildete Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen (48 Prozent) sowie eine gut ausgebildete Ärzteschaft (46 Prozent).
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    02.08.2022

    Die Bundesregierung will eine nationale Sicherheitsstrategie, um sicherzustellen, dass Deutschland bei Medizinprodukte-Lieferketten „nicht von einem Land, von einer Region komplett abhängig“ ist, so Bundesaußenministerin Annalena Baerbock. Mehr

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    21.07.2022

    Das oberste Ziel der Medtech-Branche ist es, die Gesundheitssysteme auch in Krisenzeiten mit lebensnotwendigen Medizinprodukten versorgen zu können. Die aktuelle Gasknappheit und eine mögliche Beschränkung des Gasbezugs ist dabei eine große Herausforderung. Denn die Produktion von Medizinprodukten und deren Zulieferprodukten ist energie- und rohstoffintensiv. Bei den zahlreichen Produktionsprozessen werden hohe Temperaturen benötigt. Dabei sind sie auf Gas als Brennstoff angewiesen – ohne Alternativen. So ist die Gasversorgung primär bei der Produktion in Reinräumen. Dies gilt unter anderem für die Herstellung von Wundauflagen, von OP- und Pflege-Sets, Kunststoffteilen zur Schlauchherstellung oder die Verarbeitung von Implantaten. Eine Beschränkung des Gasbezugs hätte in der MedTech-Branche auch erhebliche Auswirkungen auf Vorprodukte. Mehr

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    20.07.2022
    Produktionssituation

    Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen (mit über 20 Beschäftigten) legte in Deutschland nach Angaben der offiziellen Wirtschaftsstatistik im Jahr 2021 um 6,3 Prozent auf 36,4 Milliarden Euro zu. Der Inlandsumsatz stieg auf 12,2 Milliarden Euro (plus 4,2 Prozent). Der Auslandsumsatz stieg um 7,4 Prozent auf insgesamt 24,2 Milliarden Euro. Bei einer Exportquote von rund 66 Prozent ist das Auslandsgeschäft von zentraler Bedeutung für die Hersteller. Mehr

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    12.07.2022
    Produktionssituation in der Medizintechnik

    Die Bewältigung der COVID-19-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben die globalen Lieferketten und die Herstellungskosten stark beeinträchtigt. Die Medizintechnik-Branche kämpft mit steigenden Kosten und ist gleichzeitig im streng regulierten Markt tätig. Es gibt oft gesetzliche Regelungen und langfristige vertragliche Bindungen, die das Handeln der Unternehmen noch erschweren. Die folgenden Faktoren üben einen zunehmenden Druck auf die Herstellung von Medizinprodukten aus: 1. Steigende Energie- und Rohstoffpreise | 2. Steigende Logistik- und Frachtkosten | 3. Steigende regulatorische Kosten | 4. Steigende Arbeitskosten (Stand: Juni 2022) Mehr

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    03.06.2022
    Produktion eines Ballonkatheters

    Die MedTech-Branche ist ein wichtiger Wirtschafts- und Arbeitsmarktfaktor. Die Branche beschäftigt in Deutschland insgesamt über 235.000 Menschen. Der Gesamtumsatz der Branche lag 2021 bei über 36 Milliarden Euro. Rund zwei Drittel der Umsätze werden durch Exporte erwirtschaftet. Die MedTech-Branche ist dabei sehr mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. Die MedTech-Branche zeichnet sich vor allem durch kontinuierliche Produktverbesserungen, sogenannten Schrittinnovationen, aus. Im Durchschnitt investieren die forschenden MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Mehr

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    03.06.2022
    Die MedTech-Branche 2021 in Deutschland auf einen Blick

    Die Medizintechnik-Branche ist ein bedeutender Teil der Gesundheitswirtschaft. Vier Fakten: 1. Die MedTech-Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 235.000 Menschen. | 2. Unsere Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. | 3. Die MedTech-Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. | 4. Deutsche Medizintechnik ist auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich. Die Exportquote lag im Jahr 2021 bei rund 66 Prozent. Der Umsatz liegt bei 36,2 Milliarden Euro. Mehr

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    26.04.2022

    BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll gab auf der Cheftagung der Sanitätshaus Aktuell AG einen Einblick in den Alltag einer Interessenvertretung und benannte die Herausforderungen der Branche. Eine von ihnen: der Green Deal der EU-Kommission. Mehr

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    04.04.2022

    Der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan analysiert im Interview mit dem MTD-Magazin die Folgen aus Corona und erläutert die Vorschläge des MedTech-Verbandes für eine digi­tale Bestandsplattform versorgungskritischer Medizinprodukte. Seine zentrale Botschaft: Die Medizinprodukte-Industrie steht für smarte Lösungen bereit, um die Verteilung versorgungskritischer Medizinprodukte in Krisensituationen über eine Bestandsdatenbank mit offenen GS1-Schnittstellen besser zu organisieren. Mehr

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    01.04.2022

    Die Unternehmen der Gesundheitswirtschaft sehen sich zunehmend Risiken wie steigenden Energie- und Rohstoffpreisen sowie Arbeitskosten konfrontiert. Wirtschaftspolitische Themen treten mehr in den Hintergrund. Zu diesen Ergebnissen kommt der DIHK-Gesundheitsreport Jahresbeginn 2022. Mehr

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    30.03.2022

    Innovationen, die medizintechnischen und ökonomischen Fortschritt bieten, müssen schneller in den Gesundheitsmarkt einzuführen. Dabei müssen die langfristigen Einsparpotenziale durch moderne MedTech-Verfahren in die Überlegungen und in die Kostenübernahme für medizintechnologische Produkte einbezogen werden. Das hilft den Menschen und stellt auch einen Gewinn für die Volkswirtschaft insgesamt dar. Mehr


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