Wirtschaftskraft

Standort Deutschland

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Als große Stärken des Standorts Deutschland nennen die befragten MedTech-Unternehmen in der BVMed-Herbstumfrage 2023 vor allem die gute Infrastruktur (77 Prozent), beispielsweise die Verkehrswege, sowie die gut ausgebildeten Fachkräfte (69 Prozent). Relativ häufig werden noch das hohe Versorgungsniveau der Patient:innen (47 Prozent) und gut ausgebildete Wissenschaftler:innen und Ingenieur:innen (31 Prozent) genannt. Dagegen nennen weniger als ein Viertel der Unternehmen gute Rahmenbedingungen beim Reimbursement (18 Prozent) und beim Export (15 Prozent) oder einen hohen Standard der klinischen Forschung (14 Prozent) als Stärken. Auch die Forschungsförderung wird von nur 9 Prozent der Unternehmen als Stärke angesehen.
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    23.05.2023
    Die Medizintechnik-Branche in Deutschland auf einen Blick

    Die Medizintechnik-Branche ist ein bedeutender Teil der Gesundheitswirtschaft. Vier Fakten: 1. Die MedTech-Unternehmen beschäftigen in Deutschland über 250.000 Menschen. | 2. Unsere Branche ist stark mittelständisch geprägt. 93 Prozent der MedTech-Unternehmen beschäftigen weniger als 250 Mitarbeiter. | 3. Die MedTech-Branche ist ein wichtiger Treiber des medizinischen Fortschritts. Im Durchschnitt investieren die MedTech-Unternehmen rund 9 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung. | 4. Deutsche Medizintechnik ist auf dem Weltmarkt sehr erfolgreich. Die Exportquote lag im Jahr 2022 bei rund 67 Prozent. Der Umsatz liegt bei über 38 Milliarden Euro. Mehr

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    23.05.2023
    Produktionssituation

    Der Gesamtumsatz der produzierenden Medizintechnikunternehmen (mit über 20 Beschäftigten) legte in Deutschland nach Angaben der offiziellen Wirtschaftsstatistik im Jahr 2022 um 5,4 Prozent auf 38,4 Milliarden Euro zu. Der Inlandsumsatz stieg auf 12,6 Milliarden Euro (plus 3,2 Prozent). Der Auslandsumsatz stieg um 6,5 Prozent auf insgesamt 25,8 Milliarden Euro. Bei einer Exportquote von rund 67 Prozent ist das Auslandsgeschäft von zentraler Bedeutung für die Hersteller. Mehr

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    16.05.2023

    Auf kaum einen anderen Sektor drückt die Bürokratielast so stark wie auf die Gesundheitswirtschaft. Vorschläge für Verbesserungen hat die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) jetzt in einem Impulspapier zusammengefasst. Mehr

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    08.05.2023

    1. Bedeutung der Medizintechnik-Branche | 2. Die aktuellen Herausforderungen der Medizintechnik-Branche in Deutschland | 3. Wirtschafts-, gesundheits- und forschungspolitische Forderungen der Medizintechnik-Branche | 3.1 Person für industrielle Gesundheitswirtschaft beauftragen | 3.2 Lieferketten stärken und Resilienz erhöhen | 3.3 Fachkräfte gewinnen | 3.4 Investitionen und Versorgung sicherstellen | 3.5 Bürokratie abbauen und Innovationen fördern | 3.6 Digitale Transformation und Datennutzung vorantreiben | 3.7 Grüne Transformation unterstützen Mehr

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    05.05.2023

    Unter dem Motto "Gesundheit hat Zukunft. Die Medizintechnik." startet der BVMed eine neue Branchenkampagne. Die Kampagne unter medtech-germany.de zeigt die Bedeutung und die Faszination der Medizintechnik-Branche auf: mit einem Branchenfilm, Motiven, Facts & Figures sowie Forscher:innen-Geschichten. Mehr

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    05.05.2023

    Auf der "MedtecLIVE with T4M" treffen vom 23. bis 25. Mai 2023 in Nürnberg Produktentwickler und Einkäufer der Inverkehrbringer und OEMs auf die wichtigsten Zulieferer der Medizintechnik in Europa. Sie findet jährlich abwechselnd an den zwei Medizintechnik-Standorten Nürnberg und Stuttgart statt und deckt mit ihrem Angebotsspektrum die gesamte Wertschöpfungskette ab. Mehr

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    25.04.2023
    Dr. Meinrad Lugan (Porträtbild)

    Moderne Medizintechnologien sind Teil der Lösung, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen der Gesundheitsversorgung zu begegnen. Was muss getan werden, um diese technologischen Potenziale besser zu nutzen? "Wir brauchen das angekündigte 'neue Deutschland-Tempo' auch für den Medizintechnik-Standort Deutschland", schreibt der BVMed-Vorsitzender Dr. Meinrad Lugan in einem Gastbeitrag. Dazu gehört eine bessere Nutzung von Forschungsdaten, ein Belastungsmoratorium für Medizintechnik-Unternehmen und Fast-Track-Ansätze für Innovationen mit klaren Fristen. Mehr

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    24.04.2023
    Portraitbild Dr. Marc-Pierre Möll

    Lieferengpässe bei Arzneimitteln und Medizinprodukten sind seit der Corona-Pandemie und den Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ein großes Thema. Die Ursache neben den durch die Krisen gestörten Lieferketten: In den letzten Jahrzehnten wurde ein großer Teil der Produktion nach Asien verlagert. Zudem droht Europa als Forschungsstandort zurückzufallen: Auslöser ist die EU-Medizinprodukte-Verordnung, kurz MDR. Um die Potenziale des Innovations- und Wachstumsmotors Medizintechnik auch in Zukunft zu nutzen, müssen wir die MDR strategisch weiterentwickeln und mit wirtschaftspolitischen Maßnahmen den Forschungs- und Produktionsstandort Deutschland stärken. Mehr

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    04.04.2023
    Dr. Meinrad Lugan (Porträtbild)

    Die Medizintechnik-Branche stellt tagtäglich die Resilienz des Gesundheitssystems unter schwierigsten Rahmenbedingungen sicher. Aber: Die Corona-Pandemie und der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine haben die globalen Lieferketten beeinträchtigt. Zusätzlich kämpft die Medizintechnik-Branche mit stark steigenden Kosten. "Wir brauchen jetzt eine Stärkung des Medizintechnik-Standortes Deutschland in Richtung einer strategischen Resilienz, den Erhalt der Innovationskraft durch Abbau des hohen Bürokratie- und Kostendrucks sowie durch Nutzung von Gesundheitsdaten, und die Schaffung eines klimagerechten Gesundheitswesens im Rahmen einer Nachhaltigkeitsstrategie", schreibt der BVMed-Vorsitzende Dr. Meinrad Lugan in einem Gastkommentar. Mehr

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    22.03.2023
    Produktion von Herzschrittmachern

    Die Gesundheitswirtschaft sieht sich aktuell als Folge rückläufiger Energie- und Erzeugerpreise etwas besser aufgestellt als noch im Herbst 2022. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Gesundheitsreport der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK). Insgesamt aber bleibe die Situation herausfordernd. Inflation, Demografie, digitale Transformation und die Auswirkungen der finanziell schwierigen Lage der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sorgten für Probleme. Von den rund 800 beteiligten Unternehmen der Gesundheitswirtschaft stufen demnach 20 Prozent ihre Geschäftslage als „schlecht“ ein (24 Prozent im Vorjahr). Mehr


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