Karrierechancen

Ausgezeichnete Berufsaussichten

Die Berufsaussichten in der Medizintechnologie-Branche sind für Ingenieure und Medizintechniker, aber auch für Marketingspezialisten im Allgemeinen ausgezeichnet. Der Bedarf an Ingenieuren und Naturwissenschaftlern wird nach Expertenmeinung weiter steigen. Ein Grund ist der Erfolg der medizintechnischen Unternehmen aus Deutschland auf dem Weltmarkt.

Gut ausgebildetes Personal sucht die Medizintechnikindustrie vor allem für Forschung und Entwicklung, aber auch für Zulassungsfragestellungen. Medizinprodukte und ihr Weg von der Idee zum Markt werden zunehmend komplexer, so dass das Know-how und die personellen Ressourcen in den Unternehmen ständig verbessert werden müssen.

Die Verdienstmöglichkeiten von Absolventen sind attraktiv und liegen in Augenhöhe mit der Pharmaindustrie. Durch gute Karriere- und Aufstiegsmöglichkeiten sowie die zunehmende Internationalisierung auch der mittelständischen Medizintechnikunternehmen (Auslandsaufenthalte) sind gute Gehaltsentwicklungen vorhersehbar, die sicher über dem von Dienstleistungsbranchen liegen werden. Hier erhalten Sie mehr Informationen zum Gehaltsgefüge.

Weiterführende Informationen zu Karrierechancen, Ausbildungsmöglichkeiten, Stellenbörsen und Projekten der MedTech-Unternehmen gibt es auf unserer Facebook-Seite "Berufswelt Medizintechnologie - Deine Zukunft".

Ergebnisse der BVMed-Herbstumfrage 2017:

Aufgrund der schwierig werdenden Rahmenbedingungen gerät der Jobmotor Medizintechnik in Deutschland ins Stottern. Zwar schaffen 44 Prozent der Unternehmen zusätzliche Jobs gegenüber dem Vorjahr. 2016 lag dieser Wert aber noch bei 66 Prozent. 12 Prozent der teilnehmenden Unternehmen geben an, Arbeitsplätze abgebaut zu haben. Im Vorjahr lag dieser Wert bei nur 7 Prozent.

Die Berufsaussichten für Fachkräfte in der MedTech-Branche sind dabei nach wie vor glänzend. 91 Prozent der Unternehmen halten die Berufsaussichten für unverändert gut bzw. besser. Gesucht werden vor allem Ingenieure (38 Prozent), Medizintechniker (32 Prozent) und Wirtschaftswissenschaftler (24 Prozent). Dabei ist gegenüber dem Vorjahr vor allem der Anteil der Ingenieure gestiegen. Auch Mediziner (10 Prozent) und Informatiker (9 Prozent) werden mit ihren Qualifikationen in der MedTech-Branche nachgefragt.

88 Prozent der Unternehmen geben an, offene Stellen zu haben. Das ist gegenüber dem Vorjahr (85 Prozent) nochmals eine Steigerung. An der Spitze der offenen Stellen stehen Vertriebsmitarbeiter (61 Prozent), gefolgt von Marketing und Kommunikation (36 Prozent), Key Account Management (28 Prozent), Regulatory Affairs (22 Prozent) sowie Produktion (21 Prozent).

76 Prozent der Unternehmen haben dabei Probleme, die offenen Stellen zu besetzen (Vorjahr: 80 Prozent). Das betrifft vor allem den Vertrieb (38 Prozent), Regulatory Affairs (17 Prozent), das Key Account Management (15 Prozent), Führungskräfte im gehobenen Management sowie Marketing und Kommunikation (jeweils 14 Prozent).
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