Bewegungsapparat

BVMed befürwortet EndoCert-Projekt der DGOOC

Mit dem Startschuss des EndoCert-Projektes, den die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischer Chirurgie (DGOOC) auf dem bevorstehenden Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU, 23. bis 26. Oktober 2012 in Berlin) gibt, beginnt neben dem Deutschen Endoprothesenregister (EPRD) ein weiteres wichtiges Teilprojekt einer Qualitätsoffensive für die Versorgung mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken.

Die BVMed-Mitgliedsunternehmen des Fachbereichs Endoprothetik Implantate (FBEI) bewerten das Projekt EndoCert positiv. „Das Zertifizierungssystem EndoCert analysiert und optimiert systematisch wichtige Aspekte der jeweiligen Struktur-, Prozess- und Ergebnisqualität der Kliniken in Deutschland. Die Teilnahme am Endoprothesenregister ist hierbei eine grundlegende Voraussetzung auf dem Weg zur Zertifizierung der Klinik“, so FBEI-Sprecher Marc Michel.
Mit EndoCert können sich erstmalig Kliniken, die Gelenkersatz implantieren, zertifizieren lassen. Es wurden Zertifizierungskriterien mit überprüfbaren Qualitätsparametern erarbeitet, die die Grundlage für die Zertifizierung von Qualitätsmanagementsystemen für Endoprothetikzentren darstellen werden. Hierzu gehören die Teilnahme am EPRD, Mindestmengen für Hüft- und Knie-TEP-Operationen pro Operateur pro Krankenhaus, institutionalisierte Indikationsbesprechungen, routinemäßige Messung der für Überlebensraten relevanten Implantatposition sowie eine verpflichtende Einweisung der Anwender auf neue Implantatsysteme durch den Hersteller. Mehr Information zur Endoprothetik: www.bvmed.de (Themen/Bewegungsapparat).


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