Kardiologie

BVMed-Symposium zur Telekardiologie am 10. Oktober in Hamburg

11.09.2008 - 65/08

Berlin. Den aktuellen Stand der Telekardiologie thematisiert ein BVMed-Symposium im Rahmen der Herbsttagung der Arbeitsgruppe Herzschrittmacher und Arrhythmie der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie am 10. Oktober 2008 in Hamburg. Der Titel lautet „Telekardiologie: Innovative Gesundheitsversorgung für die Zukunft – Wo stehen wir?“. Den Vorsitz führen Prof. Dr. Jörg Neuzner aus Kassel sowie die niedergelassene Kardiologin Dr. Karin Rybak aus Dessau. Das Symposium wurde initiiert vom Fachbereich Kardiale Medizinprodukte des BVMed. Das Programm mit Anmeldemöglichkeit befindet sich unter: www.bvmed.de (Veranstaltungen).


Bereits heute ist abzusehen, dass die Telekardiologie speziell für die systemische Versorgung der chronischen Herzinsuffizienz bezüglich der Qualität und Ökonomie an Bedeutung zunehmen wird. Für die Indikationen Herzinsuffizienz und Herzrhythmusstörungen bieten die Technologien viel versprechende Ansätze. Unterschieden wird zwischen implantierbaren Systemen und externen Geräten beziehungsweise Verfahren. Die Telekardiologie reicht dabei von einfachen Methoden wie der regelmäßigen telefonischen Übermittlung von gemessenen Parametern - zum Beispiel Gewicht und Blutdruck - bis hin zur vollautomatisierten Übertragung aus Implantaten, die im Symposium den Themenschwerpunkt bilden.

Das Symposium dient dazu, den Beitrag der Telekardiologie zur Steigerung der Versorgungsqualität zu beleuchten und die Notwendigkeit der Anpassungen in den bestehenden Vergütungssystemen darzustellen.

Referenten des Symposiums sind:

:: Dr. Carsten W. Israel, Universitätsklinikum Frankfurt
:: Dr. Heinz Nagel, Medizinischer Dienst der Spitzenverbände der Krankenkassen (MDS)
:: Dr. Thomas Reuhl ,Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
:: Dr. Dierk L. Ronneberger, Deutsche Stiftung für chronisch Herzkranke


  • Share on Facebook
  • Share on Twitter