Krankenhaus

Medizinprodukteindustrie meldet erfolgreiche Jahr 2000-Umstellung

06.01.2000 - 1/00

Wiesbaden. Die Medizinprodukteindustrie in Deutschland hat nach Angaben des BVMed die Jahr 2000-Umstellung erfolgreich gemeistert. Es habe keine Probleme mit dem Datumswechsel gegeben, weder mit Medizinprodukten selbst noch im logistischen bzw. systemtechnischen Bereich der Unternehmen. Nach ersten Berichten habe es wegen der guten Vorbereitungen keine Gefährdungen von Patienten gegeben. Das ist das Ergebnis einer ersten Schnellumfrage des BVMed unter seinen über 160 Mitgliedsunternehmen.


BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt: "Wir sind erfreut und erleichtert zugleich, dass die Umstellung reibungslos erfolgte und die Medizinprodukte in gewohnt sehr guter Qualität funktionierten. Die Bemühungen der Medizinprodukteindustrie, die sich früh und intensiv mit dem Thema der Jahr 2000-Umstellung beschäftigt hat, haben Früchte getragen. Die Hersteller von Medizinprodukten sind damit ihrer Verantwortung gegenüber den Patienten und den Betreibern und Anwendern von Medizinprodukten gerecht geworden."

Auch die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) war nach einer ersten Umfrage zu dem Ergebnis gekommen, dass die Krankenhäuser "ohne besondere Vorkommnisse" in das neue Jahr gestartet seien und die medizinischen Geräte den Datumssprung wegen der vorherigen Kontrollen und Vorbereitungen problemlos gemeistert hätten. 

Der BVMed hatte bereits im Sommer 1998 eine eigene Projektgruppe zur Jahr 2000-Umstellung mit Experten aus den Unternehmen gegründet, eigene Internetseiten eingerichtet und ein Servicepaket insbesondere für die Krankenhäuser zusammengestellt. Im November 1998 schrieb der BVMed erstmals alle Krankenhäuser in Deutschland an und machte auf die detaillierte, fünfseitige BVMed-Checkliste für Krankenhäuser aufmerksam. Auch im Vorfeld der MEDICA im November 1999 wandte sich der Industrieverband nochmals an alle Krankenhäuser. Der Hinweis des BVMed, Überbevorratungen von Medizinprodukten seien wegen der guten Vorbereitungen der Branche unnötig, erwiesen sich dabei im Nachhinein als zutreffend. Es gebe keinerlei Versorgungsengpässe mit Medizinprodukten, machte der BVMed in seiner heutigen Stellungnahme deutlich.


  • Share on Facebook
  • Share on Twitter