Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin
Tel. (030) 246 255 - 0
Fax. (030) 246 255 - 99
info@bvmed.de
Krankenhaus
Jahr 2000-Umstellung/Schaltjahr: Medizinprodukteindustrie erwartet auch für den 29. Februar 2000 keine Auswirkungen
03.02.2000 - 6/00
Nach Angaben der Hersteller von Medizinprodukten seien die Vorbereitungen auf den 29. Februar 2000 bereits mit den Arbeiten an der Jahr 2000-Umstellung abgeschlossen worden. Der 29. Februar gilt bei Experten wegen des außerordentlichen Schaltjahres als problematisch. Auf Grund der guten Vorbereitungen der Branche und dem reibungslosen Jahr 2000-Übergang werde aber nicht mit Problemen gerechnet. Somit werde es auch keine Engpässe bei der Verfügbarkeit von Medizinprodukten geben. Auch bestehe nach Angaben der Hersteller keine Gefahr von Patientengefährdungen.
Die außerordentlich gut verlaufene Jahr 2000-Umstellung habe gezeigt, so Schmitt, dass sich die Unternehmen insbesondere in der Gesundheitsbranche frühzeitig ihrer Verantwortung für die Patientensicherheit gestellt haben. Da die getestete Jahr 2000-Fähigkeit der Systeme und Medizinprodukte auch die Erkennung des Schaltjahres beinhaltete, erwartet die Medizinproduktebranche an diesem Tag keine Probleme.
Der BVMed hatte bereits im Sommer 1998 eine eigene Projektgruppe zur Jahr 2000-Umstellung mit Experten aus den Unternehmen gegründet, eigene Internetseiten eingerichtet und ein Servicepaket insbesondere für die Krankenhäuser zusammengestellt. Im November 1998 schrieb der BVMed erstmals alle Krankenhäuser in Deutschland an und machte auf die detaillierte, fünfseitige BVMed-Checkliste für Krankenhäuser aufmerksam. Auch im Vorfeld der MEDICA im November 1999 wandte sich der Industrieverband nochmals an alle Krankenhäuser. Der Hinweis des BVMed, Überbevorratungen von Medizinprodukten seien wegen der guten Vorbereitungen der Branche unnötig, erwiesen sich dabei im Nachhinein als zutreffend. Es gab zu Beginn des Jahres keinerlei Versorgungsengpässe bei Medizinprodukten, so der BVMed.
Diese Inhalte könnten für Sie ebenfalls interessant sein:
Neu: MedTech-Bilderwelten
Informationsfilm
Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
> Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Aktuelle Themen
- Dekubitus
- Erhebungsbogen
- Erstattung
- Hilfsmittel
- Homecare
- Inkontinenz
- Kodex
- Medizinprodukte
- Medizinprodukteberater
- Medizinprodukterecht
- Nadelstichverletzungen
- Tracheostoma
- UDI
- Versorgungsstrukturgesetz
- Wundversorgung




