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Krankenhaus
BVMed und VKD intensivieren partnerschaftlichen Dialog über Themen der Gesundheitswirtschaft
02.03.2006 - 20/06
Der starke Wandel der Versorgungsstrukturen im Gesundheitswesen und die Sicherstellung der Versorgung der Patienten mit qualitativ hochwertigen Medizintechnologien durch die Krankenhäuser erfordere eine stärkere Zusammenarbeit zwischen den Kliniken und den Anbietern von innovativen Medizintechnologien.
Bei dem intensiven Informations- und Meinungsaustausch zwischen VKD und BVMed ging es insbesondere um folgende Themen:
- Die Bedeutung von Wahlleistungen für medizintechnologische Innovationen.
- Der Stellenwert und die Entwicklung von E-Commerce bei der Beschaffung von Medizinprodukten.
- Der Beschaffungsaufwand und Nutzen von Ausschreibungsverfahren.
- Die Regelungen des Medizinproduktegesetzes.
VKD-Präsident Heinz Kölking appellierte an die Unternehmen der Medizintechnologie, die Kliniken bei der Verbesserung der Leistungserbringung zu unterstützen. Gerade vor dem Hintergrund der DRG-Einführung komme es darauf an, die Qualität, Effizienz und Effektivität in den Strukturen und den Prozessen der Krankenhäuser zu stärken bzw. zu verbessern. Dabei sei es zunehmend zweckmäßig, die Industrie mit ihren Produkten, aber insbesondere auch mit Dienstleistungen in die Prozesse des Krankenhauses einzubinden. „Intelligente Modelle sind gefragt“, so Kölking.
Anton J. Schmidt, Vorstandsvorsitzender des BVMed, bot den Wissenstransfer der Industrie zu den Kliniken insbesondere bei der Einführung von innovativen Technologien an. Wichtig sei es, den Beschaffungsprozess nicht primär nach dem günstigsten Preis auszurichten, sondern intelligente Lösungen für eine optimale Patientenversorgung gemeinsam mit den Lieferanten zu entwickeln. „Billig“ dürfe nicht mit „preiswert“ gleichgesetzt werden. Deshalb müsse man von der isolierten Produktbewertung hin zu einer Betrachtung der Prozesskosten kommen.
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Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
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