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Krankenhaus
BVMed begrüßt „Gemeinsamen Standpunkt“ von Krankenhäusern, Ärzten und Industrie zu Sponsoring im Gesundheitswesen
13.10.2000 - 58/00
Aus Sicht des BVMed biete die gemeinsame Erklärung sinnvolle und detaillierte Handlungsempfehlungen für das Thema „Sponsoring im Gesundheitswesen“. Nun sei die Politik gefordert, für mehr Rechtsklarheit zu sorgen, um Forschung, Innovationen und den medizinischen Fortschritt in Deutschland nicht zu gefährden, so BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt.
Der BVMed hatte bereits im Sommer 2000 Bundes- und Landesgesetzgeber in Schreiben aufgefordert, für klarere Regelungen bei der Zusammenarbeit zwischen Industrie, Krankenhäusern und Ärzten zu sorgen. Der BVMed sieht insbesondere durch zu weitgehende Auslegungen des Antikorruptionsgesetzes durch Staatsanwaltschaften erhebliche Gefahren für das ärztliche Qualitätsniveau sowie den Wirtschafts- und Forschungsstandort Deutschland. Die Folgen der Unsicherheiten auf beiden Seiten zeigten sich etwa in dem Einbruch industriefinanzierter Drittmittelforschung oder an der Einstellung der Industrieunterstützung für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen.
An dem „Gemeinsamen Standpunkt“ sind folgende Verbände beteiligt:
Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
Bundesfachverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH)
Bundesfachverband Medizinprodukteindustrie e.V. (BVMed)
Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI)
Deutscher Hochschulverband (DHV)
Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG)
Fachverband Elektromedizinische Technik im ZVEI
Fachverband Medizintechnik im Verband der deutschen feinmechanischen und optischen Industrie e.V. (F+O)
Verband der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH)
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
Der „Gemeinsame Standpunkt“ kann im Internet auf den BVMed-Seiten eingesehen und heruntergeladen werden.
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