Innovationen

"Bone and Joint Decade": Innovative Medizintechnologien unterstützen den Kampf gegen Haltungs- und Bewegungserkrankungen

11.12.2000 - Nr. 71/2000

Wiesbaden. Innovative Medizintechnologien können beim Kampf gegen Erkrankungen der Haltungs- und Bewegungsorgane eine wichtige Rolle spielen. Deshalb unterstützt der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) die Aktivitäten der Deutschen Liga zum weltweiten "Bone and Joint Decade". Das erklärte BVMed-Geschäftsführer Joachim M. Schmitt zur heutigen Bundespressekonferenz zum "Jahrzehnt der Knochen und Gelenke".


Das "Bone and Joint Decade" wurde für die Jahre 2001 bis 2010 weltweit ausgerufen, um das Wissen, die Forschung und die medizinischen Behandlungsmethoden zu den Erkrankungen des Haltungs- und Bewegungsapparates zu verbessern. An der Initiative, die von Ärzte- und Patientenorganisationen gestartet wurde, beteiligen sich weltweit die UNO, die Weltgesundheitsorganisation (WHO), die Weltbank, 22 nationale Regierungen, darunter Deutschland, 42 nationale Koordinierungsgremien sowie mehr als 750 wissenschaftliche Gesellschaften, Institutionen und Patientenorganisationen.

Weltweit leiden mehrere hundert Millionen Menschen an Erkrankungen und Verletzungen der Haltungs- und Bewegungsorgane. Hierdurch entstehen dem Gesundheitswesen enorme Kosten, die durch die demographische Entwicklung weiter ansteigen könnten.

Nach Ansicht des BVMed bieten insbesondere innovative Medizintechnologien die Möglichkeit, durch Vorsorge, Behandlung und Therapie den Patienten zu helfen, die Lebensqualität zu verbessern, Krankheiten zu heilen und damit auch das Gesundheitssystem von Kosten zu entlasten.

Der BVMed wird deshalb in den nächsten Monaten und Jahren verstärkt über neue medizintechnische Verfahren zu Gelenkerkrankungen, Wirbelsäulenerkrankungen und Verletzungen der Knochen und Gelenke informieren.

Mehr Informationen zu dem "Bone and Joint Decade" gibt es im Internet unter der Adresse www.boneandjointdecade.org.


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