Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin
Tel. (030) 246 255 - 0
Fax. (030) 246 255 - 99
info@bvmed.de
DRG-System
Fallpauschalenänderungsgesetz: BVMed begrüßt die vorgesehenen Anpassungen des „lernenden Systems G-DRG“, sieht aber Korrekturbedarf bei den Kalkulationsdaten
31.01.2003 - 8/03
Das Gesundheitsministerium halte mit dem Gesetzentwurf zur Änderung des Fallpauschalengesetzes sein Wort, dass es sich um ein lernendes System handeln solle, das aufrund der ständig zunehmenden Erfahrungen aller Beteiligten jährlich weiterentwickelt und an die Besonderheiten der Versorgungssituation in Deutschland angepasst werden müsse. Die Unternehmen der Medizintechnologie sehen insbesondere positive Ansätze bei
:: | der flexiblen Bestimmung von Vergütungsregelungen durch Rechtsverordnungen für Leistungsbereiche und besondere Einrichtungen, die noch nicht sachgerecht mit DRG-Fallpauschalen vergütet werden können sowie |
:: | der Verlängerung der bestehenden Öffnungsklausel für krankenhausindividuelle Entgeltvereinbarungen sowie Vereinbarungsmöglichkeiten für krankenhausindividuelle Zusatzentgelte. |
Die Unternehmen der Medizintechnologie sind nach wie vor gewillt, an einer optimalen Ausgestaltung des neuen Fallpauschalensystems im Krankenhaus tatkräftig mitzuarbeiten. „Die verstärkte Transparenz der Leistungen und Kosten in den Kliniken wird auch nach Meinung von Industrie und Handel dazu beitragen, die Qualität und Effizienz der Versorgung nachhaltig zu verbessern“, so der BVMed.
Dringenden Korrekturbedarf sieht der BVMed aber bei den Kalkulationsdaten. „Die Unternehmen der Medizintechnologie haben sich intensiv mit den Kalkulationsdaten beschäftigt und haben festgestellt, dass die bisher veröffentlichten Daten nur begrenzt die Versorgungsrealität von medizintechnologischen Verfahren in deutschen Kliniken wiederspiegeln“, sagte Schmitt. Die ersten Datenauswertungen würden zeigen, dass mehrere innovative medizintechnologische Leistungen im vorliegenden Kalkulationsmodell nicht sachgerecht oder gar nicht berücksichtigt seien.
Diese Inhalte könnten für Sie ebenfalls interessant sein:
Neu: MedTech-Bilderwelten
Informationsfilm
Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
> Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Aktuelle Themen
- Dekubitus
- Erhebungsbogen
- Erstattung
- Hilfsmittel
- Homecare
- Inkontinenz
- Kodex
- Medizinprodukte
- Medizinprodukteberater
- Medizinprodukterecht
- Nadelstichverletzungen
- Tracheostoma
- UDI
- Versorgungsstrukturgesetz
- Wundversorgung




