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DRG-System
Date
INTEGRIERTE VERSORGUNG Novellierung durch DRG-Einführung und Qualitätssicherung?!
Datum: Donnerstag, 14.03.2002 09:30 - 16:00
Ort: Hyatt Regency, Mainz
BVMed-Sonderveranstaltung
(Mitgliedsunternehmen und Medienvertretern vorbehalten)
ZUM THEMA
Mit der Gesundheitsreform 2000 hat der Gesetzgeber das Ziel „ambulant vor stationär“ für das deutsche Gesundheitswesen formuliert. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die Kooperation von ambulantem und stationärem Bereich der Verbesserung bedarf. Der Gesetzgeber hat mit der Einführung des § 140 a ff. SGB V zur „Integrierten Versorgung“ einen Versuch unternommen, diese Defizite zu beheben. Vorgesehen war, dass die Krankenkassen auch Verträge mit den „... einzelnen sonstigen an der Versorgung der Versicherten teilnehmenden Leistungserbringern oder deren Gemeinschaften ...“ abschließen können.
Dies ist nun mehr als zwei Jahre her. Wie die Vertragslandschaft der Leistungserbringer im Gesundheitswesen zeigt, konnten bisher die gesetzten Ziele einer engeren Kooperation der beiden Sektoren im Gesundheitswesen nicht erreicht werden. Auf der gesundheitspolitischen Tagesordnung findet sich weiterhin das Ziel einer stärkeren Vernetzung im Gesundheitswesen, Kooperation der Leistungserbringer und sektorenübergreifender Versorgungsformen. Im Vordergrund steht die vertragliche Gestaltung zwischen Krankenkassen, kassenärztlichen Vereinigungen und Krankenhäusern. Die sonstigen Leistungserbringer, insbesondere Industrie- und Handelsunternehmen, blieben unberücksichtigt.
In der Zwischenzeit kamen weitere Aspekte um eine qualitativ bessere und wirtschaftlichere Versorgung der Versicherten in die Diskussion. Schlagwörter wie DRGs, Disease-Management-Programme, Leitlinien und Qualitätsstandards fallen in jeder gesundheitspolitischen Debatte. Welche Rolle spielt hierbei die integrierte Versorgung? Ist eine Umsetzung des weitgefassten § 140 a ff. SGB V noch aktuell oder wird diese von Disease-Management-Programmen abgelöst? Ist die Vernetzung dann nur bei chronischen Krankheiten vorgesehen? Sind alle Beteiligten bereit, sich auf allgemein verbindliche Qualitätsstandards festzulegen und durch wen sind diese zu definieren? Aus Anwendersicht sollen diese Fragen beantwortet werden und die praktische Umsetzung von integrierten Versorgungsformen bewertet werden.
ZIEL
Die Veranstaltung richtet sich ausschließlich an die Mitglieder des BVMed. Der derzeitige Entwicklungsstand von integrierten Versorgungsformen soll aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden. Unter besonderer Berücksichtigung der DRG-Einführung und der Qualitätssicherung sollen zukünftige integrierte Versorgungsformen skizziert werden. Eine offene Diskussion wird die Chancen und Risiken der integrierten Versorgung bzw. neue Lösungswege für Industrie- und Handelsunternehmen aufzeigen.
PROGRAMM
Moderation:
Joachim M. Schmitt, Geschäftsführer, Bundesverband Medizintechnologie e. V., Berlin
9.30 Uhr
Empfang/Kaffee
10.00 Uhr
Integrierte Versorgung mit oder ohne Medizinprodukten?
Oda Hagemeier, BVMed
10.10 Uhr
Integrierte Versorgung: Wer sind die künftigen Partner von Industrie- und Handel? Welche Chancen und Risiken sind damit verbunden?
Thomas Busse, B.I.K. – Beratung im Krankenhaus FfM
10.50 Uhr
Initiativen der Krankenkassen zur praktischen Umsetzung des
§ 140 a ff. SGB V
Dr. Christoph Straub, Techniker Krankenkasse Hamburg
11.30 Uhr
Kaffeepause
11.50 Uhr
Entwicklungsperspektiven integrierter Versorgungsformen
Dr. rer. pol. Christina Tophoven, Kassenärztliche Bundesvereinigung
12.30 Uhr
Mittagspause
13.30 Uhr
Kooperation von Haus- und Fachärzten mit Krankenhäusern und anderen Leistungserbringern - Erfahrungen in der Entwicklung eines Vertrages nach
§ 140 b SGB V
Dr. Hans Rüdiger Dreykluft, Praxisnetz Berlin e.V.
14.10 Uhr
Kaffeepause
14.20 Uhr
Chancen und Probleme bei der Umsetzung integrativer Versorgungskonzepte aus der Sicht von Krankenhäusern
Dr. Ute Grünwaldt, Schloßpark-Klinik Berlin
15.00 Uhr
Integrierte Versorgung am Beispiel der Dialyse und Hämophilie: die Rolle der Industrie
Maria E. Wiedemann, Baxter Deutschland GmbH
15.30 Uhr
Diskussion - Ergebnisse
ca.
16.00 Uhr Ende der Veranstaltung
VERANSTALTUNGSORT
Hyatt Regency Mainz
Malakoff-Terrasse 1
55116 Mainz
Tel.: (0 61 31) 73 12 34
Fax: (0 61 31) 73 12 35
KOSTEN UND ADRESSATEN DER VERANSTALTUNG
Die Veranstaltung ist kostenfrei. Sie richtet sich ausschließlich an die mitgliedsunternehmen des Bundesverbandes Medizintechnologie e. V. (BVMed).
ANMELDUNG
Bis spätestens 5. März 2002.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt auf maximal zwei Teilnehmer pro Unternehmen oder Behörde. (Um eine optimale Organisation für Sie zu gewährleisten, bitten wir im Falle der Nichtteilnahme um rechtzeitige Absage.)
Interessierte Journalisten wenden sich an:
beeres@bvmed.de (Manfred Beeres, Kommunikation/Presse)
VERANSTALTER
BVMed - Bundesverband Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29 b
10117 Berlin
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Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
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