Oeffentlichkeitsarbeit

MedInform-Konferenz: Lobbyismus kann hilfreich sein

„Guter Lobbyismus kann hilfreich sein. Alle Seiten brauchen die Information und den Austausch.“ Diese klare Botschaft verkündete die ehemalige Parlamentarische Staatssekretärin Gudrun Schaich-Walch auf der MedInform-Konferenz „Politisches Marketing“.

In erster Linie brauche Interessenvertretung Vertrauen, so die SPD-Politikerin. „Vertrauen entsteht durch Offenheit, Kontinuität und Integrität.“
Für BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt ist der kontinuierliche Dialog zwischen Politik und Interessenvertretern notwendig, um mehr Kenntnisse über die jeweilige Realität des anderen zu erhalten. Für die Unternehmen der Medizintechnologie sei eine professionelle politische Kommunikationsarbeit von besonderer Bedeutung, um Informationslücken zu schließen und die Besonderheiten der MedTech-Branche besser zu vermitteln, so Schmitt. Lobbyismus kann die Qualität politischer Entscheidungen stärken, wenn Verbandexperten Fachwissen offen und transparent kommunizieren, so der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Ulrich von Alemann. Voraussetzung einer legitimen und glaubwürdigen Interessenvertretung sei, Interessen und Beziehungen offenzulegen und nichts zu verschleiern. „Lobbyismus in einer transparenten Gesellschaft bedeutet, gute Argumente an die richtigen Entscheider zu kommunizieren. Und das ist völlig legitim“, sagte Peter Strieder von Ketchum Pleon. Dabei werden die sozialen Netzwerke wie Facebook, Twitter und Youtube für die politische Kommunikation immer relevanter, zeigte Klaus Dittko von Scholz & Friends auf. Mehr Information: www.bvmed.de (Pressemitteilungen).


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