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BVMed-Konferenz zur ambulanten Wundversorgung am 28. September 2010 in Köln
02.06.2010 - 43/10
Die Behandlung chronischer Wunden ist – mit über 3 Millionen Betroffenen und einen Kostenblock von mehreren Milliarden Euro – ein gesundheitspolitisch und volkswirtschaftlich relevantes Thema. Dennoch wird es von vielen Akteuren oft nicht mit der richtigen Aufmerksamkeit behandelt. Probleme sind nach wie vor die Unwissenheit der Komplexität bei der Behandlung chronischer Wunden sowie die fehlende Gesamtkostenbetrachtung der Behandlung. Die ökonomischen Rahmenbedingungen – insbesondere die Abrechnung innerhalb der Gebührenordnung der Ärzte (EBM) und die mögliche Angst vor Regressen – führen dazu, dass die Behandlung chronischer Wunden eher stiefmütterlich erfolgt. Die Veranstaltung will Wege aufzeigen, die Versorgung chronischer Wunden zu verbessern und gleichzeitig Wirtschaftlichkeitsreserven zu erschließen.
Die Referenten der Veranstaltung werden die aktuellen Rahmenbedingungen, die neuesten medizinischen und wissenschaftlichen Erkenntnisse sowie Lösungen zur Verbesserung der bestehenden Wundversorgung erörtern. Referenten sind unter anderem Prof. Dr. med. Matthias Augustin vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf, Richard Haschke von der AOK Bayern, Klaus Hollmann von der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, Marc Schmidt, von MedNet Service und die Apothekerin und Beraterin Anette Skowronsky.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: 030 246 255-20
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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