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Hilfsmittel
Leitlinie zum Wiedereinsatz und zur hygienischen Aufbereitung von Hilfsmitteln zur Dekubitusprophylaxe und Therapie - Empfehlungen für Hersteller, Vertreiber, Betreiber und Anwender
Diese Leitlinie soll insbesondere Aufbereitungsdienstleistern, Herstellern, Leistungserbringern und Krankenkassen helfen, die Qualität der Aufbereitung gemäß den jeweiligen Verantwortungsbereichen zu beurteilen und deren Einhaltung zu überwachen. Die Empfehlungen geben Hilfestellung in Bezug auf die Zuständigkeit und die Vorgehensweise für die Aufbereitung der Medizinprodukte zur Dekubitusprophylaxe und Therapie.
Sie soll darüber hinaus dazu beitragen, das Problembewusstsein hinsichtlich der hygienischen Aufbereitung zu schärfen und damit einen aktiven Beitrag zur Qualitätssicherung leisten.
Anlagen:
- Betriebsanweisung gemäß § 12 BioStoffV - Biologischer Arbeitsstoff
- BGV A3: Unfallverhütungsvorschrift Elektrische Anlagen und Betriebsmittel
- BioStoffV - Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen (Biostoffverordnung)
- BiostoffV – § 12 Unterrichtung der Beschäftigten
- BGR 206 - Desinfektionsarbeiten im Gesundheitsdienst
- BGR 208 - Reinigungsarbeiten mit Infektionsgefahr in medizinischen Bereichen
- BGR 250/TRBA 250 - Biologische Arbeitsstoffe im Gesundheitswesen und in der Wohlfahrtspflege
- TRBA 250 – 4.2 Schutzmaßnahmen bei Tätigkeiten der Schutzstufe 2
- TRBA 400 – Handlungsanleitung zur Gefährdungsbeurteilung bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen
- BGR 500 - Betreiben von Arbeitsmitteln, Kapitel 2.6: Betreiben von Wäschereien
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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