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Wundversorgung
BVMed-Broschüre "Einsatz von hydroaktiven Wundauflagen" neu aufgelegt
28.11.2011 - 90/11
Die Publikation weist darauf hin, dass Fachgesellschaften, Kostenträger und Expertengremien bereits Richt- und Leitlinien verabschiedet haben, die den Einsatz hydroaktiver Wundverbände als anerkannten Stand der Wissenschaft belegen und fordern. Rund 50 Jahre nach ihrer Entwicklung werden die Therapiekonzepte für hydroaktive Wundversorgung damit zunehmend auch auf breiter Ebene angewandt. Die Zahl der betroffenen Patienten ist dabei sehr hoch. Allein in der Homecare-Versorgung sind ca. vier Millionen Menschen von chronischen Wunden betroffen. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Indikationen der Wundversorgung, die eine Versorgung mit hydroaktiven Wundauflagen benötigen.
Bei der Entscheidung für die Auswahl der Wundtherapie stehen nach Ansicht der BVMed-Experten aber immer noch zu oft die Stückkosten statt der Betrachtung der Gesamtkosten der Behandlung im Vordergrund. Die neue BVMed-Publikation enthält daher neben den Aktualisierungen jetzt auch ergänzende Informationen zu gesundheitsökonomischen Evaluationen und zu Material- und Personalkosten im Kostenvergleich. Weitere Ergänzungen gibt es bei den Themen Patientencompliance, Wundversorgung und DRGs, Verweildauer und Verträge zur integrierten Versorgung. Erweitert wurden auch die medizinischen und pflegerischen Aspekte der hydroaktiven Wundversorgung um die Qualifikation der Akteure und die Wundversorgung durch nichtärztliche Berufe.
Die Broschüre „Wirtschaftlichkeit und Gesundheitspolitik - Einsatz von hydroaktiven Wundauflagen“ kostet 5,30 Euro (ab 10 Exemplaren á 4,05 Euro, ab 100 Exemplaren á 2,35 Euro) zzgl. MwSt. und Versand. Sie kann unter www.bvmed.de (Publikationen - Gesundheitsversorgung) bestellt werden.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
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E-Mail: beeres(at)bvmed.de
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Moderne Wundversorgung
In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, zum Beispiel an offenen Beinen. Um diese Wunden zum Heilen zu bringen, reicht es nicht aus, wenn nur die jeweilige Grunderkrankung behandelt wird. Ohne die richtige äußerliche Versorgung bleibt das Problem über Jahre bestehen. Und das tut es leider bei den meisten Patienten. Moderne, feuchte Wundversorgungsprodukte sind auf dem Markt, aber die wenigsten Ärzte wenden sie an. Aus Unkenntnis oder aus Kostengründen.
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