Wundversorgung

BVMed-Sonderveranstaltung zum richtigen Einsatz von Hilfsmitteln gegen Dekubitus: „Prophylaxe vor Therapie“

06.10.2000 - 55/00

Wiesbaden. Mit der Verbesserung der Rahmenbedingungen für eine qualitativ hochwertige und gleichzeitig wirtschaftliche Versorgung von Dekubitus (Druckgeschwüren) beschäftigt sich eine BVMed-Sonderveranstaltung am 26. Oktober 2000 in Wiesbaden. Im Mittelpunkt steht dabei die verbesserte Vorsorge, damit chronische Wunden erst gar nicht entstehen. In Deutschland leiden rund 4 Millionen Menschen an chronischen Wunden, ca. eine Million Patienten entfallen auf den Dekubitus.


Neben Thesen zum Grundsatz „Prophylaxe vor Therapie“ und den rechtlichen Rahmenbedingungen der Hilfsmittelversorgung bei Dekubitus beschäftigt sich die BVMed-Veranstaltung mit Modellvorhaben und zukünftigen Versorgungsmodellen in der Dekubitusprophylaxe. „Die Integration bewährter Erfahrungen und neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse in das Prophylaxe- und Therapiekonzept ermöglicht in der täglichen Praxis für viele Patienten eine Minderung des Leidens und dadurch mehr Lebensqualität“, so der Veranstalter. Referenten der Tagung sind u. a.:

 Bernd Assenheimer, Krankenpflegeschule Eberhard-Karls-Universität, Universitätsklinikum Tübingen
 Dr. Markus Schimmelpfennig, Medizinaldirektor, Stadtgesundheitsamt Kassel
 Birgit Jakobs, Diplom Pflegewirtin (FH), Pflegedienstleitung, Evangelischer Verein für Innere Mission in Nassau (EVIM), Wiesbaden
 Jan-Marc Bayer, Gesundheitsmanagement Deutscher Ring, Stelle
 Dr. Margot Lucke, Gutachterin des MDK Niedersachsen, Stadthagen
 Dr. Karl-Gustav Werner, Compliance Netzwerk Ärzte/ HFI e.V., Berlin

An die Vorträge schließt sich am Nachmittag eine Plenumsdiskussion mit Experten aus der Selbstverwaltung von Krankenkassen und Ärzten, dem Medizinischen Dienst der Spitzenverbände der GKV, den Pflegeberufen und der Medizinprodukteindustrie an.


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