Medizintechnologie e.V.
Reinhardtstr. 29 b
D - 10117 Berlin
Tel. (030) 246 255 - 0
Fax. (030) 246 255 - 99
info@bvmed.de
Homecare
Informationsflyer zu den Änderungen im Bereich enterale Ernährung
07.11.2008 - 86/08
Zum 1. Januar 2009 tritt im Bereich der enteralen Ernährung eine Neuregelung in Kraft, die im Sozialgesetzbuch durch Paragraph 31 Absatz 5 festgehalten ist. Demnach haben Versicherte Anspruch auf bilanzierte Diäten zur enteralen Ernährung, wenn eine diätetische Intervention mit bilanzierten Diäten medizinisch notwendig, zweckmäßig und wirtschaftlich ist. Dies trifft nach der Gesetzesbegründung auf Versicherte zu, die an angeborenen, seltenen Stoff-wechseldefekten oder anderen diätpflichtigen Erkrankungen leiden oder die eine eingeschränkte oder fehlende Fähigkeit zur ausreichenden Ernährung haben. Die Voraussetzungen, unter welchen bilanzierte Diäten zur enteralen Ernährung vom Vertragsarzt verordnet werden können, legt der Gemeinsame Bundesausschuss in den Richtlinien fest.
Zur Sicherstellung der Patientenversorgung gilt bis zur Veröffentlichung der neuen Zusammenstellung verordnungsfähiger Produkte weiterhin die derzeit gültige Fassung der Arzneimittelrichtlinie Kapitel E.
Die enterale Ernährung stellt unter anderem die Versorgung von schwerkranken und teilweise multimorbiden Patienten sicher, die beispielsweise an Mukoviszidose, Krebs, neurologischen Grunderkrankungen und erblichen Stoffwechselstörungen leiden oder schwere Unfallopfer mit Gesichts- und Kieferverletzungen, die nicht in der Lage sind selbst Nahrung aufzunehmen.
Weiterführende Informationen zum Thema gibt es im BVMed-Portal unter www.bvmed.de (Themen-Hilfsmittel).
Diese Inhalte könnten für Sie ebenfalls interessant sein:
Neu: MedTech-Bilderwelten
Informationsfilm
Patientenmobilität durch Infusionstherapien
Patientenmobilität. Hinter diesem Stichwort verbirgt sich der Anspruch der Medizintechnologie, Menschen mit schweren und chronischen Erkrankungen zu einem weitgehend unabhängigen, würdigen Leben zu verhelfen. Sogenannte Infusionstherapien spielen dabei eine ganz besondere Rolle. Kleine, transportable Medikamentenpumpen, die Wirkstoffe kontinuierlich abgeben, ermöglichen bspw. eine weit wirksamere Schmerztherapie als einzeln hochdosierte Spritzen. Und schaffen zugleich mehr Beweglichkeit und damit Lebensqualität. Wie sehr Patienten von der modernen Pumpentherapie profitieren, zeigt sich auch und besonders bei Diabetikern vom Typ 1.
> Patientenmobilität durch Infusionstherapien
Aktuelle Themen
- Dekubitus
- Erhebungsbogen
- Erstattung
- Hilfsmittel
- Homecare
- Inkontinenz
- Kodex
- Medizinprodukte
- Medizinprodukteberater
- Medizinprodukterecht
- Nadelstichverletzungen
- Tracheostoma
- UDI
- Versorgungsstrukturgesetz
- Wundversorgung




