Gesundheitspolitik

BVMed: Wechsel im Ministeramt eine "gute Chance für eine strukturelle Neuausrichtung der Gesundheitspolitik"

10.01.2001 - Nr. 3/2001

Berlin. Als eine "gute Chance für eine strukturelle Neuausrichtung der Gesundheitspolitik dieser Bundesregierung" hat der Geschäftsführer des Bundesverbandes Medizintechnologie (BVMed), Joachim M. Schmitt, den Wechsel im Amt des Bundesgesundheitsministers von Andrea Fischer zu Ulla Schmidt bezeichnet.


Der BVMed hoffe, dass der Ministerwechsel mit einer Neuausrichtung einhergehe, um mit geänderten strukturellen Rahmenbedingungen den Gesundheitsmarkt stärker als Wachstumsmarkt zu verstehen. Unter anderem erhofft sich der Wirtschaftsverband eine Abkehr von der einnahmenorientierten Ausgabenpolitik und sektoralen Budgetierung im Gesundheitswesen.

Im Vordergrund der Bemühungen der neuen Gesundheitsministerin müsse das Patienteninteresse stehen. Übertragen auf den Bereich der Medizintechnologien bedeute dies, dass Innovationen in der Medizintechnologie allen Patienten, die sie benötigen, ohne Verzögerung zur Verfügung gestellt werden können.

Mehr Transparenz und eine stärkere Beteiligung der betroffenen Gruppen müssten die Grundlagen der notwendigen strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen sein. Die Industrie sei bereit, sich an diesem Dialog konstruktiv zu beteiligen.


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