Integrierte Versorgung

Umweltrecht und Medizinprodukte: Aufwändig - aber auch sinnvoll?

Umwelt- und Nachhaltigkeitsaspekte sind in der MedTech-Branche zwar aufwändig umzusetzen, können aber sinnvoll und lohnenswert sein, so das Fazit des MedInform-Workshops "Umweltrecht und Medizinprodukte". Thema waren die aktuellen Regelungen aus dem Umweltschutz und die wachsenden Anforderungen an Stoffe und Materialien in Medizinprodukten.

Hydroaktive Wundauflagen: Bessere Heilungschancen

„Die Abheilungschance bei feuchten Wundauflagen ist im Schnitt 52 Prozent besser als beim Einsatz konventioneller Verbandmittel“, so das Fazit einer neuen Studie, die Prof. Dr. Matthias Augustin, Direktor des Instituts für Versorgungsforschung in der Dermatologie und bei Pflegeberufen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf, in Dresden vorstellte. Augustin und Kristina Heyer, wissenschaftliche Projektleiterin am Institut, präsentierten die Ergebnisse einer Metaanalyse, die die Vorteile moderner Wundauflagen gegenüber konventionellen Therapien in der Wundversorgung dokumentiert.

Neuer Animationsfilm zu Homecare-Dienstleistungen

Die Homecare-Unternehmen des BVMed klären in der Informationskampagne „Ambulante Perspektiven“ mit einem neuen Animationsfilm über die vielfältigen Homecare-Dienstleistungen auf. Der Film mit dem Titel „Homecare im Überblick“ informiert über die fünf Leistungsbereiche der Homecare-Versorgung: Überleitmanagement, Beratung des Patienten und der Angehörigen, Schulung von Betroffenen und Pflegepersonal, Koordination aller Beteiligten und Versorgung mit Hilfsmitteln.

Johanna Wanka: Individualisierte Medizin fördern

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) möchte die individualisierte Medizin mehr fördern. Das BMBF wird von 2013 bis 2016 bis zu 100 Millionen Euro für entsprechende For­schungs- und Entwicklungsprojekte ausgeben. „Die individualisierte Medizin ist eines der vielversprechendsten Felder unserer modernen Medizin und eine der zentralen Herausforderungen der Gesundheits­forschung“, so Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU).

Hecken: MedTech-Innovationen müssen flotter in die Fläche

Die Methodenbewertung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) dauert für Verfahren der Medizintechnologie oft zu lange. Ziel der neuen Erprobungsregelung für neue Untersuchungs- und Behandlungsmethoden (NUBs) mit Medizinprodukten ist es, MedTech-Innovationen "flotter in die Fläche zu bekommen", sagte der G-BA-Vorsitzende Josef Hecken auf dem Gesprächskreis Gesundheit des BVMed. Derzeit gebe es rund 40 ernstzunehmende Anfragen sowie drei Verfahren aus dem G-BA-Unterausschuss Methodenbewertung. 2013 werde aber noch kein Verfahren beginnen, da derzeit noch die europaweite Ausschreibung für den Projektträger laufe, so Hecken. Für Anträge von außen müsse es eine Priorisierung geben. Wichtig ist nach Ansicht des G-BA-Chefs, dass auch die schnelleren Verfahren rechtssicher ausgestaltet werden.

Gesundheitsausgaben 2011: Knapp 294 Milliarden Euro

Die Gesundheitsausgaben in Deutschland lagen im Jahr 2011 bei 293,8 Milliarden Euro, so das Statistische Bundesamt (Destatis). Das entspricht pro Einwohner circa 3.590 Euro (2010: 3.530 Euro). Im Vergleich zum Vorjahr erhöhten sich die Ausgaben um 5,5 Milliarden Euro (plus 1,9 Prozent).

SPD-Programm: Gesundheitssystem reformieren

Die SPD will im Falle eines Wahlsiegs die Bürgerversicherung für alle gesetzlich Versicherten verbindlich einführen, so die Partei in ihrem Programm-Entwurf. Der GKV-Beitrag soll zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern wieder gleich aufgeteilt werden. Außerdem fordert die SPD in ihrem Entwurf eine einheitliche Honorarordnung für alle Krankenkassen.

MedTech ambulant - 11/03, 7. Oktober 2011

Thema: "Möglichkeiten und Grenzen von IV-Modellen"

Donnerstag, 24.04.2008 09:30 - 17:30

MARITIM Hotel Bonn

MedInform-Konferenz: "Neue Versorgungsformen im ambulanten Bereich"

Dienstag, 05.11.2002 11:00 - Donnerstag, 24.04.2008 17:30

Berlin, Hotel Westin Grand

BVMed-Pressekonferenz: Roland Berger-Studie zur Integrierten Versorgung im Auftrag des BVMed

Transsektorale Intergrierte Gesundheitsversorgung

Roland Berger-Studie zur Intergrierten Versorgung im Auftrag des BVMed,November 2002

Donnerstag, 14.03.2002 09:30 - 16:00

Hyatt Regency, Mainz

INTEGRIERTE VERSORGUNG Novellierung durch DRG-Einführung und Qualitätssicherung?!