Elektronische Kommunikation

MedInform-Konferenz zur elektronischen Gesundheitskarte am 2. April 2008 in Berlin

12.03.2008 - 16/08

Berlin. Die Auswirkungen der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte auf die „sonstigen Leistungserbringer“ wie Homecare-Unternehmen, Sanitätshäuser und medizinische Fachhändler beleuchtet die MedInform-Konferenz „Elektronische Patientenversorgung? Karte - Rezept - Patient und Leistungserbringer am Beispiel der Versorgung der Versicherten mit Medizinprodukten“ am 2. April 2008 in Berlin. Dabei geht es auch um erste Erfahrungen aus den Testregionen und die künftigen Auswirkungen der Telematik-Infrastruktur. Die Teilnahmegebühr beträgt 395 Euro. Programm und Anmeldung unter www.bvmed.de (Veranstaltungen).


Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) wird schrittweise die bisherige Krankenversichertenkarte ablösen. Zu den Grundlagen des Projekts zählen der rechtliche Rahmen und der Aufbau einer Telematik-Infrastruktur für das deutsche Gesundheitswesen. Notwendig ist zudem eine Organisationsstruktur, die die Beteiligung aller wichtigen Akteure gewährleistet. Dabei müssen bereits jetzt die Weichen gestellt werden, damit auch zukünftig ein reibungsloser Ablauf im Zusammenspiel zwischen Patient und Leistungserbringer gewährleistet ist.

Die MedInform-Konferenz widmet sich den speziellen Herausforderungen der sonstigen Leistungserbringer bei der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte: Welche technischen Voraussetzungen muss ich als Leistungserbringer vorhalten, wenn die elektronische Gesundheitskarte eingeführt wird? Woher bekomme ich den Heilberufsausweis? Wie können die Homecare-Strukturen Berücksichtigung finden?

Referenten der Veranstaltung sind u.a.:

  • Thomas Althoff, Ärztekammer Westfalen-Lippe
  • Dr. Jürgen Faltin, Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz
  • Magnus Fischer, Fresenius SE
  • Anne Strobel, AOK Bundesverband
  • Beate Weise, gematik - Gesellschaft für Telematikanwendungen der Gesundheitskarte
  • Mirko Weißbach, Projektleiter Testregion Sachsen, AOK Sachsen


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