Patientengeschichten

Kinder als Defibrillatorpatienten

Herzrhythmusprobleme können Menschen jeden Alters treffen. Lani Te Wao-Jones und Jonathan DeLuca litten in ihrer Kindheit unter Herzrhythmusstörungen. Beiden wurden Herzschrittmacher und später implantierbare Defibrillatoren (ICDs) eingesetzt. Und beide sind jetzt Teenager, die aktiv Sport treiben und ein ausgefülltes Leben genießen.

 

Lani Te Wao-Jones 
 

  

Lani Te Wao-Jones aus Invercargill in Neuseeland
wurde als Kind von Kurzatmigkeit und Ohnmachts-
anfällen gequält. Ihre Mutter, Susan, bemerkte schon
einige Wochen nach Lanis Geburt 1987, dass etwas nicht stimmte.

Schließlich wurde Lani von einem Herzspezialisten untersucht. Der Arzt fand heraus, dass sowohl Susan als auch Lani an einer seltenen Krankheit litten, die oft schwer zu diagnostizieren ist.

Lani wurde im Oktober 1999 ein Herzschrittmacher implantiert und für zwei Monate war alles in Ordnung. Aber dann wurde sie eines Tages bewusstlos, als sie mit ihrem Vater schwimmen war. "Der Schrittmacher zeichnete meinen Herzrhythmus auf, der bei 380 Schlägen pro Minute lag", sagte Lani. "Also beschlossen sie, den Herzschrittmacher gegen einen implantierbaren Defibrillator (ICD) auszutauschen. Denn es war klar, dass ich eine andere Art von Schutz brauchte."

Lani erhielt Ihren Defibrillator im Januar 2000. "Jetzt habe ich einen Defibrillator, der nur dafür da ist, mein Leben zu retten. Das ist alles, was ich wissen muss, also denke ich nicht viel darüber nach."

 


Jonathan DeLuca

  

Bei Jonathan wurde eine seltene Herzkrankheit diagnostiziert, als er erst vier Jahre alt war. Er muss seitdem Medikamente einnehmen und als er acht Jahre alt war, wurde ihm sein erster Herzschrittmacher eingesetzt.


 "Der Arzt untersuchte mich sehr gründlich als ich als Kleinkind ohnmächtig wurde," erklärt Jonathan, "weil einer meiner Brüder unerwartet im Alter von 13 gestorben war. Mein Bruder war früher oft ohnmächtig geworden, aber er wurde nie untersucht. Ich habe ihn nie kennengelernt, weil er 1982 gestorben ist und ich erst 1983 geboren wurde.

Jonathan ging es mit seinem Schrittmacher zwei Jahre lang gut. Aber mit 10 erlitt er akuten Herztod und musste wiederbelebt werden. "Das war der Moment als mein Arzt entschied, dass es zu riskant für mich wäre, ohne implantierbaren Defibrillator (ICD) weiterzuleben. Also wurde mir ein Defibrillator implantiert, als ich 10 war. Seitdem bin ich nie wieder ohnmächtig geworden."

Jonathan zufolge ist einer der Hauptvorteile seines Defibrillators der, dass er wieder aktiv am Leben teilhaben kann.
 
"Jetzt spiele ich jeden Sonntag in der Baseball-Liga. Ich kann so ziemlich alles machen, was ich will, wenn es um Sport geht."

Quelle: Lifeboat Online (Guidant)


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