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BVMed veröffentlicht Forschungspapier zu "Medizintechnologien der Zukunft"
19.01.2012 - 8/12
"Wenn der menschliche Körper durch Abnutzungserscheinungen, Krankheiten oder Unfälle Schwächen aufweist, beginnen die Herausforderungen der Medizintechnologie", so BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Joachim M. Schmitt. Ärzte, Forscher und Ingenieure der Medizintechnologiebranche versuchen, das Wunder Mensch noch besser zu verstehen. "In den meisten Fällen gilt es, die Funktionen des Körpers möglichst perfekt nachzuempfinden oder zu unterstützen. Der medizintechnische Fortschritt ist dabei faszinierend", so Schmitt. Ein Beispiel: Der Verlust der Sehkraft war noch vor wenigen Jahren eine endgültige Diagnose. Doch schon bald könnten neue Medizintechnologien dazu führen, dass Blinde wieder sehen können. Was früher undenkbar war, werden innovative Technologiefelder im Bereich der Computerisierung, Molekularisierung, Miniaturisierung, Robotik, Telemedizin und in Teilbereichen des Ambient Assisted Living (AAL) in Zukunft möglich machen. Das Zukunftspapier greift zahlreiche faszinierende Entwicklungen auf.
"Der medizintechnische Fortschritt ist dabei nicht nur Hoffnungsträger für den Menschen. Er bietet auch Lösungen für die Gesellschaft und das Gesundheitssystem", erläutert der BVMed-Geschäftsführer. Der demografische Wandel wird die sozialen Versorgungssysteme stark verändern. Durch Medizintechnologien werden ältere und chronisch kranke Menschen mehr Lebensqualität haben. Außerdem werden Menschen durch sie länger selbstständig und erwerbsfähig sein. Das bietet Lösungsansätze für eine langfristige Entlastung der sozialen Sicherungssysteme und hilft somit sozialadäquate und wirtschaftlich bezahlbare Lösungen für die gesellschaftliche Herausforderung des demografischen Wandels zu finden.
Das Informationspapier "Medizintechnologien der Zukunft" ist Teil der Informationskampagne „Der Mensch als Maßstab. Medizintechnologie“ des BVMed. Damit will der BVMed die Wertigkeit, Innovationskraft und Faszination von Medizintechnologien verdeutlichen. Mehr Informationen zur Kampagne gibt es unter: www.massstab-mensch.de.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: +49 30 246 255-20
E-Mail: beeres(at)bvmed.de
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