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Pressemitteilungen
BVMed für mehr Sicherheit vor Nadelstichverletzungen
Jedes Jahr ereignen sich in medizinischen Einrichtungen rund 500.000 Verletzungen durch Nadelstiche. Mehr als die Hälfte aller Betroffenen sind Pflegekräfte. In Deutschland wird der Schutz vor Nadelstichverletzungen in der "Technischen Regel für Biologische Arbeitsstoffe" (TRBA 250) aus dem Jahr 2005 behandelt. Sie fordert, dass spitze oder scharfe medizinische Instrumente wenn möglich durch sichere Arbeitsgeräte zu ersetzen sind. Da sie nicht als Gesetz erlassen wurde, wird die TRBA von den Betreibern medizinischer Einrichtungen oft als nicht bindend angesehen. Eine Konkretisierung der Biostoffverordnung (BiostoffVO) würde nach Ansicht des BVMed hier Rechtsklarheit schaffen und die Sicherheit der Angestellten im Gesundheitswesen weiter erhöhen.
Zur Vermeidung von Nadelstichverletzungen müssen nach Ansicht des BVMed Schulungen, organisatorische Maßnahmen und der Einsatz sicherer Arbeitsgeräte zusammen wirken. Der BVMed hatte daher im vergangenen Jahr eine Schulungs-CD mit sieben Lerneinheiten zum Thema „Vermeidung von Nadelstichverletzungen“ veröffentlicht. Der Medizintechnikverband bietet damit Pflegeschulen und Pflegekräften eine umfassende Hilfestellung für die erforderliche Schulung zu diesem wichtigen Thema an − inklusive der nötigen Powerpoint-Folien, Hintergrundinformationen und Praxisaufträge. Die kostenfreie CD kann per Mail (nsp@bvmed.de) bestellt werden.
Primäre Adressaten der Lehreinheiten sind die Auszubildenden bzw. deren Lehrer in den Pflegeschulen, aber auch die Pflegekräfte, die bereits im Beruf stehen. Weitere Dialogpartner des BVMed zu dem Thema sind die Organisationen der Unfallversicherer, Pflegeverbände, Krankenhausgesellschaften und Vertreter des Arbeitsschutzes. Mehr Informationen zum Thema gibt es auf den BVMed-Internetseiten unter www.bvmed.de/themen/Nadelstichverletzungen. Dort ist auch eine aktuelle Übersicht zu Sicherheitsprodukten gegen Nadelstichver-letzungen abrufbar. Einen Informationsfilm zum Thema stellt der BVMed unter www.tvservice.bvmed.de (Filmangebot) zur Verfügung.
Medienkontakt:
Manfred Beeres
Leiter Kommunikation/Pressesprecher
Tel: 030 246 255-20
E-Mail: beeres@bvmed.de
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Vermeidung von Nadelstichverletzungen
Etwa 4,2 Millionen Menschen in Deutschland arbeiten im Gesundheitswesen: Als Ärzte, Schwestern, Pfleger. Hinzu kommen noch einmal ungezählte Reinigungskräfte, die im Hintergrund für den sicheren Betrieb in den Praxen und Kliniken sorgen. Sie alle setzen sich täglich einem großen Verletzungsrisiko aus, während sie für andere Menschen sorgen. Und damit dem Risiko, sich bei den Patienten selbst mit Krankheiten an zu stecken. Die moderne Medizintechnologie kann diese Gefahr bannen: Mit Arbeitsgeräten, die Schnitt- oder Stichverletzungen verhindern helfen.
> Vermeidung von Nadelstichverletzungen
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