Pressearchiv 2008

MedInform-Konferenz zur Medizinprodukte-Marktüberwachung am 16. April 2008 in Bonn

03.03.2008 - 13/08

Berlin. Erhöht die Marktüberwachung die Sicherheit von Medizinprodukten? Diese Frage steht im Mittelpunkt der MedInform-Konferenz „Überwachung von
Medizinprodukteherstellern - Wie läuft's? Von den Checklisten zur Umsetzung“ am 16. April 2008 in Bonn. Die Veranstaltung dient dem Erfahrungsaustausch und richtet sich an Geschäftsführer, Regulatory Affairs Manager, QM-Beauftragte und Sicherheitsbeauftragte der MedTech-Unternehmen sowie an die zuständigen Überwachungsbehörden für Medizinprodukte. Die Teilnahmegebühr für die Tagesveranstaltung beträgt 395 Euro zzgl. MwSt. Programm und Anmeldung unter: www.bvmed.de (Veranstaltungen).


Hintergrund der Konferenz ist der Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz vom Juni 2006, ein länderübergreifendes System der Qualitätssicherung der Medizinprodukteüberwachung einzuführen. Das Konzept sieht die Schaffung von Verfahrensanweisungen für die Überwachung von Betrieben und Einrichtungen mit Sitz in Deutschland durch die zuständigen Behörden vor. Fraglich ist, ob die geplante förmliche Vereinheitlichung auch zu einer inhaltlichen Vereinheitlichung der Marktüberwachung in den Ländern führen kann oder führen wird.

Die MedInform-Konferenz wird das Überwachungskonzept der Länder vorstellen und kritisch hinterfragen. Vertreter der zuständigen Behörden und der Industrie referieren jeweils aus ihrer Sicht über die Chancen und Risiken einer bundeseinheitlichen Marktüberwachung von Medizinprodukten in Deutschland und in Europa.

Referenten der Veranstaltung sind:

  • Dr. Jürgen Attenberger, Gesundheitsministerium Niedersachsen
  • Dr. Wilhelm Emmerich, Becton Dickinson
  • Dr. Konstantin von Martius, Quintiles Consulting
  • Jens Peters, megro Medizintechnischer Großhandel
  • Dr. Albert F. Vogt, Regierung der Oberpfalz
  • Dr. Joachim Wilke, Medtronic


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